Hans-Joachim Heyer

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In der Diskussion unter meinem Artikel über Nicola Taubert kommen "Alternativen" zur Bibel zur Sprache. In diesen Werken wird viel über Reinkarnation geschrieben und darüber, dass es diese ja in der Bibel, bzw. dem Christentum, nicht (mehr) gebe. Dabei war das einmal anders. Im Jahre 553 n. Chr. wurde im 2. Konzil zu Konstantinopel unter der Führung des Kaisers Justinian und dem damaligen Papst Vigilius angeblich die Präexistenz der Seele, bzw. die Seelenwanderung, aus der KATHOLISCHEN Lehre verbannt und ihr Hauptvertreter, Origenes von Alexandria, mit dem Kirchenbann belegt.

Nun, in der Bibel gibt es durchaus Hinweise auf Reinkarnation. Apostel Jakobus (Jak.3,6) nennt das "Rad des Lebens", und Johannes der Täufer wird als Wiedergeburt des Propheten Elia (Mt.11,14) bezeichnet. (Einige Prediger legen Wert auf die Behauptung, es handele sich bloß um die "Kraft des Elia", die in Johannes wieder wirksam werde; für mich IST das Reinkarnation; für die Prediger eine Ausrede). Die Reinkarnation wird abgelehnt, weil es heißt: "Einmal leben, dann das Gericht!" Diese biblischen Sätze werden falsch interpretiert.

Wenn man auf Erden (im Zeitlichen) lebt und dann stirbt, kommt man ins raum- und zeitlose (ewige) Gericht, und von "dort" aus wird man wiedergeboren. ABER: Die Kette des Aufeinanderfolgens der Leben ist im Ewigen durchbrochen, weil es im Ewigen weder ein Davor, noch ein Danach gibt. Ergo gibt es NACH dem Aufenthalt im Ewigen kein neues Leben NACH dem vorherigen. Oder besser ausgedrückt: Nach einem irdischen Leben (und anschließendem Aufenthalt im Ewigen) FOLGT kein weiteres irdisches Leben wegen des Unterbruchs der Kausalkette. Unsere kausale Logik, unser Denken, verhindert die Erkenntnis, dass es trotz der Unterbrechung der Kausalkette Reinkarnation gibt.

Dass Reinkarnation biblisches Faktum ist, ist dadurch gegeben, dass Jesus klar darüber spricht, dass Verstorbene entweder in die Hölle oder den Himmel kommen. Das ist nichts anderes, als Reinkarnation, nur dass die Wiedergeburt in anderen Universen/Welten stattfinden. In der Hölle herrschen andere "Naturgesetze", als im Himmel. Aufgrund des Unterbruchs der Kausalkette gibt es auch keine Erinnerung an die Vorleben. Nur die ewige Essenz, das zeitlose Bewusstsein, der Charakter, schafft den Übergang in den Himmel, aber von dort aus finden keine Reinkarnationen mehr statt, sondern das reine Leben im Ewigen. In der Hölle finden Reinkarnationen beschleunigt statt. Die ewige Qual ist nichts anderes, als der Zusammenstoß des Lebens- mit dem Todes- Prinzip, diese endlosen Angriffe auf das Leben, das man fälschlich Evolution nennt.

Aus der Perspektive der Ewigkeit gibt es tatsächlich nur EIN leibliches Leben und danach das Gericht, denn die Leben davor sind nicht mehr "gewesen". Es findet hier derselbe Prozess statt, dass Änderungen im ewigen Geist RÜCKWIRKEND eine andere materielle Vergangenheit projizieren.

Zahllose Diskussionen um diese Thematik haben ergeben, dass diese Philosophie als falsch deklariert wird, weil man sie nicht verstanden hat. Wer sie aber verstanden hat, hat den Schlüssel zum ewigen Leben und ein tieferes Verständnis der biblischen Lehre. Wie konnte Jesus sagen, er sei zwar nach Abraham geboren, aber vor ihm existent? Wie konnte Jesus, im Jahre Null geboren, am Schöpfungswerk Gottes "im Anfang" mitgewirkt, ja, es durchgeführt, haben? Wie kann ein Mensch, der den GLAUBEN gefunden hat, durch den Glauben die Welt verändern, und zwar rückwirkend? Man beschäftige sich mit der Quantenphysik, die die rückwirkende Veränderung der Vergangenheit experimentell bewiesen hat.

Hans-Joachim Heyer Ich weiß, dass ich von so manchem Christen kritisiert werde, weil ich an Reinkarnation glaube. Die Kritik der Meisten kommt vom Hörensagen, nicht durch eigene Erkenntnis. Aber davon abgesehen frage ich dich, was werden wir tun in unserem ewigen Leben? Hast du eine Antwort?
Nun, wir werden Realitätssysteme besuchen gleichwie Jesus, der im Leib einer höheren Welt DIESE Welt besuchte und durch Wände ging, und der den Emmaus-Jüngern NICHT hinterher gerannt ist, sondern ihnen per "Teleportation" begegnete, und der nicht zu viele Kilo wog, um gehindert zu sein, gen Himmel zu "fliegen". Die Ewigkeit bietet mehr Möglichkeiten, als dir dein Schulwissen erlaubt und vorstellbar macht.

Hans-Joachim Heyer Ich vermute, dass alle Menschen, die die Lektionen DIESER Welt gelernt haben, kaum hier wiedergeboren werden. Deshalb werden echte Christen eher NICHT wiedergeboren; sie können, falls sie es wünschen, sich hier körperlich manifestieren wie Engel oder wie Jesus es demonstriert hat.

 

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