Hans-Joachim Heyer

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https://www.youtube.com/watch?v=D3dT44jH0iE

"Was wäre denn ein Anzeichen, dass der Mensch vom Säugetier abstammt" - und nicht von Gott geschaffen wurde?

Lesch ruft den Zeugen Wahlberg auf, der drei Brustwarzen hat, und zwar so angeordnet, dass ein Hinweis auf genetische Reste einer Michleiste gegeben sei. Dann fügt Lesch den Beweis der Hand an. Fast jedes Tier habe Hände, seien es Affen, Pferde oder gar Wale! Das beweise, dass alle diese Hände nach einem gemeinsamen Bauplan mit nur geringen Abweichungen geformt seien. Ähnlichkeit beweist bei Lesch Verwandtschaft und Verwandtschaft beweise eine gemeinsame lange Entwicklungsgeschichte (Evolution).

Alles Unsinn! Müssen alle Baupläne weit voneinander abweichen, um an einen Schöpfergott glauben zu können? Wer sagt, dass Gott bei seiner Schöpfertätigkeit nicht einen einzigen Bauplan variieren kann? Leschs Argument beweist gar nichts!

Auch in diesem Video bemüht Lesch das Lückenbüßerargument, auf das ich vorhin eingegangen bin. Dann kommt er auf das Gewitter zu sprechen. Wo man früher Gott anführte, stehe heute Wissen. Wir alle wissen heute, was ein Gewitter ist, wie es funktioniert usw.. - Schon wieder ein Null-Argument gegen Gott! Was hilft eine genauere Beschreibung eines Gewitters, um Gott zu widerlegen? Lesch lenkt ab von der EIGENTLICHEN Frage:

Wie ist Materie und ihr Verhalten (auch im Gewitter) generell entstanden?

Ich sage, Materie ist ein Bild in der Sehrinde eines bewussten Lebewesens, also Interpretation. Zuerst generiert der menschliche Geist den "Frame", bzw. den Rahmen aus Raum und Zeit, und in ihn hinein stellt er die Interpretationen seiner vermeintlichen Sinnesdaten, die über den Sehnerv vom Auge her kommen. Materie ist ein Hirnprodukt, ums mal verkürzt zu sagen. Dieser Erkenntnis muss sich selbstverständlich eine Neuinterpretation des Auges, Gehirns, Sehnervs und der Sehrinde anschließen, denn diese müssen nun als Selbstmodell, produziert von etwas Geistigem (ich nenne es Seele), erkannt werden. Mehr steht in meiner Webseite https://hanjoheyer.com.

PHYSIK ist Menschenwerk und Basis menschlicher Interpretation, nach der die Erscheinungswelt errechnet wird. Als Kant-Kenner weiß Lesch das. PHYSIK ist NICHT die Basis des Universums, sondern eine Denk- und Wahrnehmungsmethode des Menschen. Lesch meint ja, dass zuerst die Physik da war, nach der sich das Universum entwickelt habe, bis es irgendwann zum Menschen kam, der wiederum die Physik entwickelt habe. Einer realen Physik folge also eine menschengemachte. Woher will Lesch von der realen Physik wissen, wenn er doch nur die menschengemachte kennt? Es kann keinerlei Angaben darüber machen, wie ähnlich sich diese beiden Physiken sind. Die reale Physik kann also auch VÖLLIG anders sein, als die menschengemachte. Sie könnte Gott selbst sein - wie ja auch die (alokale atemtorale) Quantenphysik nahelegt. Die "reale Physik" (Gott) könnte die Welt samt Weltgeschichte in einem Nu kreiert haben, und kein Lesch könnte das widerlegen!

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