Hans-Joachim Heyer

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Es folgt die Vorlesung eines BILD-Artikels des Chefredakteurs der BILD. Lesenswert. Danach spekulieren Herman und Popp, was der Artikel bedeuten könnte.
Aus meiner Sicht sollte berücksichtigt werden, dass JEDE Kritik an der gegenwärtigen Coronapolitik bisher am Maßstab für Normalität, die VOR der Krise existierte, geschieht. Man kritisiert mit dem Ziel, wieder zum Gewohnten zurückzukehren.
Dieses Ziel habe ICH NICHT! Ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese künstlich aus dem Boden gestampfte Krise nicht dazu missbraucht werden darf, dass nach dem unglaublich hohen wirtschaftlichen Schaden wieder zur Normalität zurückgekehrt werden soll - allerdings mit zusätzlichen Schulden. Nein, wenn schon eine derartige Krise, dann muss sie auch sinnvoll genutzt werden!
Was wäre denn sinnvoll zu tun? Nun, das Finanzsystem ist völlig aus dem Ruder gelaufen: die Methode der Geldschöpfung ist verrückt geworden; das Spekulationsgeschäft ist verrückt geworden. Der Geldwert muss wieder an den Sachwert geknüpft werden, und die Spekulation muss diszipliniert werden, indem alle Aktien und andere Wertpapiere mindestens 1 Jahr gehalten und Gewinne gerecht versteuert werden müssen. Spielbanken und andere Bö(r)sen- Wettgeschäfte müssen kräftig zur Steuer gelassen werden.
Der systematische Raubbau an Mensch und Natur muss beendet werden. Es geht nicht an, Menschen, Luft und Böden zu vergiften. Es gibt so viele Methoden, ohne Gift Landwirtschaft zu treiben. Man muss bloß die Pharma- und Chemieindustrie hindern, ihre Geschäftsinteressen der Politik aufzuzwingen. Wenn IHR nicht wisst, wie es geht, fragt mich.
Die Luxusindustrie muss stark verringert werden: vor allem das Reisen mit dem Flugzeug.
Es muss endlich die Dividende der Automatisierung von Arbeit ausgezahlt werden, indem die Maschinenarbeit wie Menschenarbeit besteuert wird und der Mensch von unnötiger Arbeit entlastet wird. Die Maschine muss das Grundeinkommen der Menschen erwirtschaften.
Die Reformation der Gesellschaft und deren Volkswirtschaft wird so viele Brüche aufweisen, so viele berufliche Existenzen, so viele Firmen, zerstören, dass der Übergang ausschließlich durch Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens an alle Bürger machbar sein wird. Das Geld ist da; man braucht bloß das Steuersystem ein wenig gerechter machen. Das Gegenargument, die Reichen würden alle das Land verlassen, wenn sie mehr Steuern zahlen müssten, als auf den Kaimaninseln, ist das Lächerlichste, das ich je gehört habe. Ein kleines Gesetz würde helfen: Wer in Deutschland etwas verkaufen will, muss Steuern oder Zölle zahlen.
Die weltweite Zerstörung der menschlichen Kultur muss beendet und Kultur wieder zugelassen werden. Schulen müssen wieder Bildung vermitteln, nicht nur Ausbildung. Den Kindern und Studenten muss das eigenständige Denken wieder beigebracht/erlaubt werden; Diskussionen müssen wieder gestattet sein.
Die Ausbildung der Theologen muss wieder am Maßstab der WAHRHEIT geschehen und nicht länger am Machtinteresse von Kriegstreibern.
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Am 26. April 2020 wartet die BILD-Zeitung mit einer Sensation auf: Chefredakteur Julian Reichelt kritisiert die deutsche Bundesregierung auf das Heftigste in...

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