Hans-Joachim Heyer

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Der Kreter sagt: "Alle Kreter lügen immer!" (26.05.2020)
Wir lesen von dieser Logelei in Apostel Paulus' Titusbrief. War Paulus ein schlechter Philosoph, als er (Tit. 1,13) sagte: "Diese Aussage ist wahr." Wusste er nicht, dass die Logik das Denken des Menschen mit selbstbezüglichen Aussagen leicht in Paradoxien verwickeln kann? Hat Paulus die Pointe des Satzes nicht verstanden? Ich kann mir vorstellen, dass sich so mancher Philosoph für klüger als Paulus hält, wenn er den Titusbrief liest.
Aber weit gefehlt! Nicht die griechischen Philosophen und deren moderne Nachfolger in unseren Universitäten haben Recht, sondern Paulus, der seine Aussage in Vers 16 begründet.
Es ist die Logik selbst, die sich hier widerlegt hat! Sie erweist sich als falsch, wenn der Denker sich selbst als Teil des Universums erkennt. Unsere gesamte Naturwissenschaft begeht den Riesenfehler, sich dieser als falsch entlarvten "griechischen" Logik zu bedienen, obwohl sie weiß, das der Mensch Teil des Universums ist.
Wenn es Geist gibt, und die Wissenschaft sagt, es gebe keinen Geist, ist die ganze Wissenschaft falsch! Da ich den Nachweis der Existenz des Geistes erbracht habe, müsste die Wissenschaft eigentlich anerkennen, dass sie falsch ist, aber nein: Lieber wird sie irrational; lieber fällt sie ihrer Logelei zum Opfer - wie der obengenannte Kreter.
Eigentlich müsste die Wissenschaft akzeptieren, dass sich die Welt, wie wir sie sehen, als materielles Bild in der Sehrinde befindet. Wir sehen nicht die Welt wie sie ist, sondern wie sie uns die Sehrinde im Gehirn als Interpretation nach ihrem (richtigen oder falschen) Wissen materiell vorstellt, was wiederum bedeutet, dass das materielle Gehirn incl. der Sehrinde ebenfalls eine Vorstellung (in) der Sehrinde, die dann jedoch nicht mehr materiell sein kann, sondern geistig sein MUSS, ist.
HIER, mit dieser Erkenntnis, habe ich mich zum Teil des Universums gemacht, denn das Gehirn wird als erkennendes Erkanntes erkannt. Es wird eine Wechselbeziehung von Subjekt und Objekt erkannt, und die Konsequenz ist die Paradoxie (Falschheit) des Denkens der Wissenschaftler.
Mit Paulus sage ich: Das Denken der Wissenschaftler ist unrein (falsch)! Der Beweis ist, dass alle Wissenschaftler, die ich bisher mit meinen Erkenntnissen konfrontierte - es gehört sogar ein Universitätsleiter dazu - ins Stocken geraten. Sie weigern sich, diese Erkenntnis zu akzeptieren. Sie brechen ihre Gedanken einfach ab*. Sie haben ein Tabu in ihrem Denken gemerkt, und sie halten sich daran. Ab diesem Punkt sind sie keine Wissenschaftler mehr, sondern nur noch Diener dessen, der dieses Tabu aufgestellt hat.
Sehen wir uns nur materiell als Teil des materiellen Universums, sind wir unbedeutende Staubkörner. DAS hätten die >Herren der Welt< gerne! Erkennen wir uns jedoch als GEISTIGEN Teil des universalen Weltgeistes, in dem es weder Raum noch Zeit gibt - in dem alles mit allem in eins zusammenhängt - ändern wir mit unserm nun wahren Denken das ganze Universum. Indem wir mit Gott gehen, sind wir an seinem Werk beteiligt. Ich schrieb gestern darüber.
* Ein Wissenschaftler und Philosoph sagte in einer Vorlesung, der ich beiwohnte, zu dieser Sache, ich habe durchaus recht, aber die Erscheinungswelt sei fast identisch (deckungsgleich) mit der realen Welt (die wir zugegebenerweise nicht "sehen" - wir sehen ja nur die Erscheinung), denn wenn die Unterschiede zu groß wären, wären wir längst ausgestorben. Die Evolution hätte uns längst aussortiert. Was hat der Professor hier gemacht? Er hat mit einer Theorie, die der falschen Wissenschaft entstammt, begründen wollen, dass die Wissenschaft richtig sei. Er hat unbewusst postuliert, dass die Naturgesetze ferner Galaxien dieselben seien, wie hier auf Erden, obwohl er wissen müsste, dass bloß seine subjektive Wahrnehmungsmethode für Fernes wie für Nahes dieselbe ist. Er sieht seine Methode in die Galaxien hinein, ohne das zu akzeptieren.
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Chris Chang:  Der Witz ist ja, dass der Satz "Dieses Zeugnis ist wahr" sowohl wahr als auch falsch sein kann. Sie ist wahr, weil sie sich selbst bestätigt. Sie ist aber auch falsch, weil sie a dann fälschlich von sich behauptet, wahr zu sein. Das erinnert mich an Kurt Gödel und sein Unvollständigkeitstheorem. Gödel hatte übrigens versucht, mit Hilfe seiner Logik die Exstenz Gottes zu beweisen.
Hans-Joachim Heyer:  Ich gehe zudem davon aus, dass die Anomalien des Materialismus, die zu Katastrophen anwachsen, aus der Unvollständigkeit der materiellen Welt, genauer: des Materialismus, hervorgehen. Diese Fehler weisen auf die Existenz höherer Welten hin; sie sind "Türen" in höhere Welten, die ich mit dem biblischen Wörtern "Himmel" oder "Reich Gottes" bezeichne. Dazu muss man sich des Wesens der Anomalien BEWUSST werden.
Die katastrophalen Entwicklungen des Materialismus führen, so schrieb ich oben, in den Abgrund, bzw. Untergang. Damit ist die "Tür" in eine niedere Welt gemeint, die ich andernorts beschrieb als Maschinenwelt, bzw. biblisch als "Hölle".
Hans-Joachim Heyer: Vermutlich hat Gödel die Tür in die höhere Welt gefunden, aber ob er sie geöffnet und als Durchgang benutzt hat, wird in öffentlich zugänglichen Büchern eher nicht berichtet. Mit Newton haben sie ja dasselbe Theater veranstaltet. Seine geistlichen Texte werden heute NICHT an den Universitäten gelehrt. Das Buch "Gödel, Escher, Bach", das in Wikipedia unter "Unvollständigkeitstheorem" angeführt ist, habe ich irgendwo auf dem Speicher liegen. Ich hatte es gelesen, als es neu auf den Markt kam. Ich glaube, ich hole es noch mal vom Speicher, denn ich kann mich an den Inhalt nicht mehr erinnern...
Chris Chang:  Hier ist ein Radiobeitrag über Gödel, mit zu mindest ein bisschen Hintergrundinformation: https://www.youtube.com/watch?v=V5EvBbG5568

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