Hans-Joachim Heyer

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Ich kann mich nur wiederholen: Unsere Regierung ist verrückt geworden.
Hätte kein Profitinteresse im Weg gestanden, wäre der Bien längst varroaresistent. Aber die "Experten" erzwangen medikamentöse Behandlung des Biens, damit die Honigerzeugung nicht unterbrochen wird. Ohne diese Eingriffe hätte der Bien sein Immunsystem auf die Milbe einstellen können.
Selbiges machen die "Experten" mit dem Menschen. Statt das Immunsystem des Menschen zu stärken, wird Technik zwischen Mensch und Virus gestellt. Hauptsache, die Verbundenheit des Menschen mit der Natur wird ausgeschaltet.
Die Verschulung des Menschen macht aus Menschen unmündige Roboter und verhindert das echte, lebendige ERFAHREN der Welt und des Lebens. Sie verhindert Weisheit.
Genau das ist gewollt und genau das ist verrückt. Immer mehr Bereiche der Lebensäußerung werden verwaltet, bürokratisiert, vom Leben entfremdet. Ich schrieb in meiner Autobiografie (s. meine Webseite) über die "Fokusverengung" des Bewusstseins aufgrund dieser Bürokratisierung des Lebens.
Ich bin seit 2007 Imker und durfte Imkerpatenschaften erfahren, und zwar von beiden Seiten her. Ich hatte in den Anfangsjahren einen Imkerpaten, von dem ich viel lernte, und heute ist's umgekehrt: ich gebe meine Erkenntnisse gern weiter. Im Internet schaue ich mir oft Videos von Experten an, und jedesmal befremdet es mich, wenn ich sehe, wie die Bienen "professionell" behandelt, das heißt: wirtschaftlich/wissenschaftlich maximal ausgebeutet, werden.
Die Philosophie, die dahintersteht, ist der meinen entgegengesetzt, wovon man sich durch die Lektüre meines Imkerforums überzeugen kann. Ich will die natürliche Lebensweise des Biens respektieren und erst in 2. Linie profitieren. Du kannst dir sicher denken, wie die Professionellen, die Experten, dazu stehen. Die von mir priorisierte "Landbiene" ist in den Augen der Experten minderwertig. Meine Versuche, bei der Bienenhaltung zuzulassen, dass der Bien eine "natürliche" Varroamilbenresistenz entwickelt, wird von den vom Expertentum gelenkten Imkerverbänden als undurchführbar abgelehnt.
Leider kann mein Ideal nicht in einer Umgebung erfolgreich durchgeführt werden, in der alle anderen Bienenvölker medikamentös behandelt werden.
Ich möchte auf das allgemein Parasitäre im modern(d)en Kapitalismus aufmerksam machen. Gleichwie sich die KIRCHE zwischen Mensch und Gott schob, schiebt sich die Bürokratie zwischen Mensch und Natur. Man darf (wg. CO2-Steuer) bald nicht mehr furzen, ohne ein Antragsformular ausfüllen zu müssen.
Haltung von Honigbienen nur nach Imkerschein
BIENEN-NACHRICHTEN.DE
Haltung von Honigbienen nur nach Imkerschein
Die Fraktionen der Regierung des Bundeslandes Niedersachsen – SPD und CDU – hatten am gestrigen Mittwoch einen Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht, mit dem sich die Landesregierung auf Bundesebene für einen Imkerschein einsetzen soll. Er wurde nach erster Beratung an den Ausschuss ...
Kommentare Chris MoHeißt das, dass du jetzt nicht mehr imkern darfst?
Hans-Joachim Heyer Nein, es handelt sich (bisher) nur um einen Gesetzesantrag, der das destruktive parasitäre Denken der Politiker, die den Zeitgeist erfasst zu haben glauben, zum Ausdruck bringt. (Freut mich, mal wieder was von dir zu lesen!)
Chris Mo Freut mich ebenfalls, von dir zu lesen, und dass du immer noch imkerst!
Hans-Joachim HeyerIch hatte vor 4 oder 5 Jahren einen Totalverlust aller 10 Völker aufgrund der Varroamilbe und musste wieder bei Null anfangen. Ich hatte über JAHRE die wissenschaftlich empfohlene Medikamentengabe (Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure, Thymol) stetig zurückgefahren, damit der Bien eine natürliche Milbenabwehr (wie die Östliche Honigbiene Apis cerana) entwickeln kann. Das geht nur, wenn die Milbenlast nicht zu gering ist, und das bringt natürlich gewisse Völkerverluste mit sich. 30 % waren eingeplant; aber leider waren es einmal 100 %. Klar, dass professionelle Imker dieses Risiko scheuen. Ich musste meine Versuche, eine natürliche Entwicklung einer Immunabwehr auszubilden, aufgeben, da alle Imker der Umgebung mit Säure behandeln und deren nichtimmunisierte Bienen sich ständig in meine Völker einkreuzen. Es gibt nun aber Versuche, im neuen Nationalpark im Hochwald Bienen auszuwildern.
Es ist anzumerken, dass die Bienengesundheit, bzw. natürliche (gesunde) Lebensweise des Biens vom Zeidler nicht intendiert war; sie konnte anfangs nicht verhindert werden. Der Bien lebte wild in Baumhöhlen, und die Zeidler erhöhten künstlich die Zahl der Baumhöhlen, um mehr Wachs und Honig zu gewinnen. Die künstlichen Baumhöhlen wurden zu Bienenkästen (Beuten) weiterentwickelt. Später kamen bewegliche Waben hinzu, die dem Bien UND dem Menschen das Leben erleichterten.
Diese wunderbare Symbiose wurde erst in ein parasitäres Menschenverhalten umgewandelt, als die NAZIS (soweit meine Kenntnis), die zuerst die in Deutschland heimische Dunkle Biene (Apis mellifera mellifera) zur "Volksbiene" erklärten, nach dem Anschluss Österreichs die Kärntnerbiene (apis mellifera carnica) zur Volksbiene erklärten und einen wissenschaftlich ausgeklügelten Ausrottungsfeldzug gegen die Dunkle Biene (Belegstellen) starteten. Österreichische Züchter wurden reich durch den Verkauf Hunderttausender "Edel- Königinnen" und -Völker der Carnica-Biene in den Norden ("Groß"-) Deutschlands.
Die M. carnica ist an das Klima nördlich der Alpen nicht so gut angepasst wie Dunkle Biene; sie ist hier geschwächt.
Das Ideal der Rassereinheit wurde dem Imkerwesen aufoktroyiert. Die Imker lernten, den Bien gezielt rasserein zu züchten. Dieser Schritt bedeutet die Abkehr von der natürlichen Landbiene. Die Zucht vergrößerte die Honigernte und verringerte die Gesundheit des Biens.
Ende der 70er-Jahre führte die Bienenwissenschaft versehentlich die Varroamilbe aus dem Fernen Osten ein. Diese Milbe schädigt Brut und Bienen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Milben loszuwerden: Die Behandlung mit Säure oder das Nichtstun. Allerdings gehört zum Nichtstun die Abkehr von vielen traditionellen Imkertechniken in Sachen Völkervermehrung, Winterfütterung und Großvölkerhaltung (nur große, starke Völker bringen Honig in erklecklichen Mengen). Die Honiggewinnung verhindert die Entwicklung der Varroaresistenz.
Die moderne Imkerei betreibt zum großen Teil fast nur noch die Umwandlung von Zuckerwasser in Honig, indem die Bienen zum Winter fast so viel Zuckerwasser bekommen, wie sie im Frühjahr Honig sammeln. Große Futtermengen erlauben dem Bien, volksstark zu überwintern und hohe Ernten einzufahren. Meine Erfahrung ist, dass >Landbienen<, bei denen die Imker ganz auf die Zuchtauswahl verzichten, kleinere, aber gesündere Völker hervorbringen. Ich bin zudem der Überzeugung, die Bienenköniginnen so alt werden zu lassen, wie die Völker es selber wollen (4-5 Jahre), im Gegensatz zu den erfolgsorientierten Imkern, die ihre Weiseln nicht alter als zwei Jahre werden lassen. Das "stille Umweiselnlassen" sollte zum imkerlichen "Nichtstun" gehören, wie das Nichtzüchten und Nichtfüttern (Wenigfüttern) und die Nicht- Schwarmverhinderung.

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