Hans-Joachim Heyer

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Als ich um das Jahr 2000 Philosophie studierte, lernte ich jede Menge Denksysteme kennen, über die fleißig gestritten wurde. Ich fand diese Diskussionen meist überflüssig, weil stets versäumt wurde, die Grundlage einer Philosophie festzustellen und DIESE dann einer kritischen Prüfung zu unterstellen. Die Fundaments sind das Entscheidende!
Die an der Uni gelehrten phil. Systeme waren zu 99 % materialistisch, d.h., ihre Basis war der Gedanke, dass das Sein das Bewusstsein bestimme, bzw. dass Materie (in Gehirnen) "Geist" generiere, wobei "Geist" ein missverständlicher Begriff für Nervenfunktionen sei. So sagte der Inhaber des Lehrstuhl der "Philosophie des Geistes" bzw. der "Geisteswissenschaften", dass es "Geist" gar nicht gebe. Ebensowenig Bewusstsein und Willensfreiheit, denn "Alles ist Physik". "Das Erste, das nach dem "Urknall" entstand, war die Physik!" "Eine moderne Philosophie darf der Physik nicht widersprechen!"
Die These, dass Geist die Basis der Materie sei, wurde nicht erörtert.* Wir sehen, Propaganda und Desinformation gibt es nicht nur in der Politik.
Der Professor, der wortreich erörtert hatte, dass es weder Bewusstsein, noch Willensfreiheit, noch Verantwortung gebe, da alles streng nach physikalischen Gesetzen abliefe, stellte die Frage in den Raum, ob wir die Gefängnistore öffnen müssen, da ja die Verbrecher keine Möglichkeit hatten, anders zu handeln, als sie handelten und demzufolge nicht verantwortlich seien für ihre Verbrechen. An anderer Stelle sagte er, er erziehe seine Kinder, "als ob" es Verantwortung und Willensfreiheit gebe.
Diese Aussagen sind so paradox, dass es einem denkfähigen Menschen auffallen muss. Materialisten können aus diesem Paradox nicht heraus; sie MÜSSEN scheitern.
Dieselbe Problematik erlebe ich nun mit der Coronakrise. Die Massenmedien (Altmedien, Lügenpresse) sind randvoll mit Diskussionen über "notwendige Coronamaßnahmen": Kann der Lockdown gelockert werden? Müssen die Maßnahmen verschärft werden? Brauchen wir einen Impfzwang? Fragen über Fragen und viel Streit!
All diese Diskussionen entwachsen der Voraussetzung, dass es eine gefährliche Pandemie gibt. Ohne Klärung dieser Voraussetzung ist es nicht möglich, die Sinnhaftigkeit der gesamten Diskussion festzustellen. Aber genau das wird vehement vermieden. Diese Tatsche beweist mir, dass es sich um Desinformation und Propaganda handelt.
Existiert die Pandemie überhaupt? Wie lautet die Definition einer Pandemie? Was ist eine Infektion? Wurden die Definitionen in den letzten 30 Jahren geändert? Wie verliefen in früheren Zeiten Pandemien? Wie wurde früher damit umgegangen? Was nutzen Grippe-Impfungen, wenn ständig neue Virusmutationen entstehen? Wie wurden Grippeimpfungen vor der "Pandemie" gehandhabt?
Löst Covid19 gefährlichere Grippen aus, als die Grippeviren früherer Jahrzehnte? Brauchen wir wirklich Impfungen oder ist es klüger, unser natürliches Immunsystem zu unterstützen? Was hat es wirklich mit dieser neuartigen genverändernden Impfung auf sich? Ist es wirklich eine Impfung? Was ist die Definition von "Impfung"? Ist die mRNA-Impfung eine (verbotene!) Gentherapie?
Basisfragen wie diese werden in den Altmedien nicht diskutiert.
Ich stelle seit Monaten fest, dass die meisten Menschen NULL Vertrauen in ihr eigenes Immunsystem haben. Sie haben Angst vor Corona und vertrauen diesen mehrfach der Lüge überführten Drostens, Merkels und Tagesschausprechern mehr, als ihrem eigenen Immunsystem, das gar nichts kostet.
Genau wie an der Uni: Die meisten Studenten glaubten den Professoren mehr, als ihrem eigenen Verstand. Für Kinder ist das die richtige Vorgehensweise, aber man studiert Philosophie, um unabhängiges Denken zu lernen. Leider sind die meisten Menschen des Selberdenkens entwöhnt; sie brauchen Souffleure, die ihnen ihre Gedanken einflößen, und die holen sie sich aus der Tagesschau oder der Tagesszeitung.

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