Hans-Joachim Heyer

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Dies ist weder ein empirischer, noch ein logischer Beweis, sondern der Versuch eines Brückenbaues vom Erlebten (s. "Biographie") ins Räderwerk moderner Vernunftsysteme. Mathematische Beweise beweisen nichts als Mathematik; physikalische Beweise beweisen nicht die Richtigkeit der Physik, sondern bloß Stimmigkeit innerhalb der Physik! Mein Gottesbeweis führt in die Bereiche jenseits physikalischer Axiome. Hier gilt als Beweis ausschließlich der Weg, den ich ging, und an dessen Ende ich Gott fand. Und wenn du ebenso diesem Weg folgst, wirst auch du Gott finden. Für mich ist dies ein empirischer Beweis, aber kein Physiker würde ihn als solchen anerkennen, denn was gefunden wird, ist nicht physikalisch. Daher ist zu beachten, daß ich nicht jeden Seitenweg (Fluchtweg!), den Skeptiker auf meiner Führung ins Heiligtum entdecken und betreten, zum Ziel hin umlenken kann und will. Jedem sind seine ihm eigenen Wege gestattet. Ob sie ebenfalls zu dem Ziel, das ich zeigen will, führen, liegt in eigener Verantwortung, im eigenen Schicksal, begründet. Ich weiß: Letztendlich führen alle Wege ins Göttliche; alle Wege, seien es scheinbar auch Irrwege, waren für die Sucher notwendig. Es waren Lehrwege.

Du suchst Gott, kannst jedoch aus vernünftigen, rationalen Gründen nicht an ihn glauben? Du beziehst dich auf die Naturwissenschaft, fragst, wie in ihrem Rahmen Gott einen Platz finden könnte. Also los: Fangen wir mit der Naturwissenschaft an und gehen von ihr aus auf die Suche nach Gott.

Du siehst vor dir sicher irgendeinen Gegenstand stehen, zB eine Kaffeetasse. Die Physik lehrt dich nun folgendes: Photonen von der Sonne oder Lampe werden an der Tasse reflektiert, kommen über das Auge auf die Netzhaut, werden dort in Signale ("Klick, klick" ist die Sprache der Nerven) umgewandelt, welche in der Sehrinde im Hinterkopf einer Datenverarbeitung unterzogen werden, die dann aus dem "Klick-Klick" das machen, was scheinbar vor dir steht: die Tasse. Als ersten Schritt meiner Beweisführung mußt du dir klar machen, daß du nicht die reale Tasse, sondern das Produkt deines Gehirnes siehst.

Was für die Tasse gilt, gilt natürlich für ALLE andere Materie deiner Umwelt auch: Alle Materie ist Produkt kognitiver Prozesse (deines Gehirns). Aber: Was ist mit dem materiellen Gehirn selber? Ist es nun Ursache der o.g. Datenverarbeitung oder Produkt derselben? Immerhin besteht das Gehirn ja auch aus Materie! Einzige Lösung des Problems: Dein materielles Gehirn ist das kognitive Produkt der Datenverarbeitung deines realen, aber unsichtbaren, "realen Gehirns". Wo aber ist dein reales Gehirn, wenn es der Blumenkohl da oben nicht ist?

Die "Wo?" - Frage läßt uns nach dem Wesen des RAUMES fragen. (Mit dieser Frage verlassen wir die Naturwissenschaft.) Der Raum, den du siehst, ist ein kognitiver Raum. Er ist das Schwarze, das du mit geschlossenen Augen siehst! Diesen Raum hat dein reales Gehirn kreiert! Wenn das stimmt, kann dein reales Gehirn NICHT dem Raum unterworfen sein; es selbst muß ohne Raum sein, ist also "überall und nirgendwo zugleich! Es erzeugt Raum und projiziert in ihn ein Bild von sich selber hinein: das materielle Gehirn, die Tasse usw. Daß es "hinter" dem kognitiven Raum noch einen realen Raum gebe, ist reine Spekulation. Und auf DIESER SPEKULATION (nicht Wissen!) beruht das "Wissen" der Gottesverleugner - und der Physiker.

Selbiges gilt für die Zeit. Unabhängig von einer möglichen realen Existenz ist die Zeit, die du erlebst, ein Produkt von Kognition deines realen Gehirns. Also steht dein reales Gehirn außerhalb der Zeit: Es ist zeitlos, also ewig! Da es ohne Raum ist, hat es keine Gestalt, also ist es kein Blumenkohl, sondern gestaltlos: ewige Seele. Deine ewige Seele hat eine Umwelt; eine Umgebung. Diese ist größer, als deine Seele: Es ist die große Seele: GOTT. Voila!

Weitere Erläuterungen: Die Physiker und Kosmologen gehen ja davon aus, daß das SEIN physikalisch entstanden sei (Urknall usw); ich hingegen habe alles Physikalische als mentale Konstrukte "realer Gehirne", also von Seelen, die rein geistiger "Natur" sind, entlarvt. Die "Protomaterie" kurz nach dem Urknall - also das Gebrodel der Elementarteilchen VOR der Entstehung der stabilen Atome - beschreiben die Physiker im Grunde genauso wie ich: Die Prozesse sind dieselben, nur das Vokabular ist verschieden. Was für die Physiker Protomaterie ist, NENNE ich Geist. Die vorerst sprachliche Umbenennung (ich "nenne...") hat etwa dieselben Konsequenzen, wie die Umbenennung eines Teilchen-Photons in ein "Wellen-Photon". Der Teilchen- Wellendualismus ist genaugenommen auch bloß sprachlich - mit weitreichenden physikalischen Konsequenzen.

Erst später trennen sich die Wege, denn sobald die erste Materie entstanden ist, gilt in der Physik eine Geschwindigkeitsbeschränkung, die Lichtgeschwindigkeit. Diese erkenne ich für die Wirklichkeit nicht an, da ich davon ausgehe, daß es in ihr höhere Dimensionen gibt, die als "unendliche schnelle" (also zeit- und raumlose) Medien der Informationsübertragung dienen können. Denn das Licht ist Erscheinung im mentalen Raum. Unsere realen Gehirne können nicht schneller als das Licht abbilden. Aber die realen Prozesse sind "unendlich" schnell. (Als "unendlich" erscheint die höhere Dimension in niederdimensionalerer Projektion.)

Mein kognitiver oder mentaler Raum ist identisch mit dem Newtonraum oder Einsteins "Inertialsystem".

Unterschiedlich sind meine Position und die der Physik also dann, wenn ich sage, diese das gesamte Universum umfassenden Strukturen seien Geist und seien deshalb mit Denkvermögen - Intelligenz - ausgestattet! Außerdem entstünden ZUERST die großen Strukturen (Geist Gottes) und später erst die kleineren (Geist des Menschen).

Die Physik sieht das umgekehrt: Sie behauptet, zuerst entstünde das unbewußte, materielle Universum, dann erst ganz langsam geistige (Epi?)-Phänomene in Gehirnen bis hin zum intelligenten Wesen zB den Menschen. Dies ist nur möglich, wenn Information in lokal unterschiedlicher Dichte vorhanden ist, also nur bei begrenzter Ausbreitungsgeschwindigkeit von Informationen, zB der Schranke der Lichtgeschwindigkeit, die im physikalischen Modell nicht überschritten werden kann. Dabei hat die Physik mit dem Problem zu kämpfen, daß sie keine plausible Erklärung dafür findet, wie die Naturkonstanten und -gesetze dermaßen exakt aufeinander abgestimmt sein konnten, daß Leben im Universum möglich wurde. Wäre beispielsweise die Gravitation nur geringfügig schwächer oder stärker, als sie es ist, hätte im Universum kein Leben entstehen können.

Falls jedoch das Universum holographisch ist, muß die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Informationen "unendlich schnell" sein (oder, was dasselbe ist, über eine weitere Dimension stattfinden) mit der Folge, daß Intelligenz nicht lokal unterschiedlich dicht verteilt sein kann: Ein einzelner Mensch KÖNNTE nur dann intelligent sein, wenn das gesamte Universum eine Intelligenz darstellt, bzw. Gott ist. Auch das Problem um die Stimmigkeit der Naturkonstanten und -Gesetze löst sich wie von selbst auf, wenn man berücksichtigt, daß diese zusammen mit der Materie als Erscheinung für bewußte Lebewesen "entstehen". Da die Lebewesen schon vorher existierten (wenn auch nicht in materieller Gestalt), konnte nichts anderes entstehen, als ein lebensfähiges materielles Universum.

Zur Information: Physikalische Information unterliegt der Lichtgeschwindigkeitschranke; holistische Information (die Sprache der Seele) nicht.

Also nochmal: Wenn das Universum holistisch ist, ist es GEIST, und aus dem Geist entsteht zuerst eine einzige universale Intelligenz: Gott! Und Gottes Traum wäre dann die Welt. Wenn das Universum nicht holistisch ist, gibt es eine oberste Geschwindigkeitsbegrenzung (Lichtgeschwindigkeit) mit der Folge, daß Geist lokal unterschiedlich dicht sein kann. In diesem Fall könnte der Mensch pseudo-intelligent * sein, ohne daß das Universum Geist besäße. Dann aber war es äußerst unwahrscheinlich, daß das materielle Universum die Bedingungen zur Lebensentstehungen erfüllen konnte.

Es steht also die Entscheidung an, ob das Universum holistisch ist oder nicht. Diese Frage ist nicht schwer zu beantworten, denn selbst die Physik - auf irriger Suche nach einer Weltformel - geht davon aus, daß es weitere Dimensionen gibt. Und mit jeder "Entdeckung" einer weiteren Dimension nähert sich das physikalische Modell dem holistischen Modell, in welchem die Existenz Gottes zwingend ist, an.

Was ist eine Dimension? Wir müssen uns hier von der Vorstellung trennen, eine Dimension sei sowas wie Länge, Breite, Höhe oder Zeit. Diese Qualitäten sind bloß unsere subjektiven Darstellungsweisen vierer Dimensionen. Meine Definition von Dimension ist: Eine Dimension ist eine jeweils neue Qualität, mit der man alle Punkte zusätzlich beschreiben kann.

Beispiel: Ich kann JEDEM Punkt eine Länge, eine Breite und eine Höhe zuschreiben. Nun ist jeder Punkt dreidimensional beschrieben. Dann kann ich jedem Punkt ein weiteres Kennzeichen zuordnen: die Zeit. Jetzt kann ich diese vier Dimensionen als Raum/Zeit-System auffassen und jeden Punkt einzeichnen. Neben Länge, Breite, Höhe und Zeit kann ich weitere Dimensionen hinzufügen, zB "Farbe". Ich konstruiere eine fünfte Achse, die Farbachse. Jeder Punkt hat nun eine Farbe in einem Farbkontinuum von Weiß bis Schwarz mit allen Regenbogenfarben und Grautönen dazwischen. Entsprechendes kann ich mit Klang, Geschmack, Stoff, machen. Jeder Sinn entspricht einer Dimension. Dann gibt es noch den Sinn im Sinne von "Bedeutung": eine weitere Dimension usw. Ein Mensch, der sich besinnt, gewinnt Dimensionen im realen Sinne hinzu.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man die Sinnesqualitäten mit voller Berechtigung "Dimensionen" nennen kann. In einem bin ich mir jedoch sicher: BEWUSSTSEIN gibt es NICHT in der physikalischen Welt. Bewusstsein (freier Wille, Sinn. Leben) ist eine Steuerungsinstanz aus einem höherdimensionalen Sein *. Im vierdimensionalen Kontinuum dieser materiellen Welt gibt es nur tote Mechanismen. Nie kann die Wissenschaft mit ihren Methoden Leben, Sinn, Seele, Ziele, Wille, finden. Dazu bedarf es einer weiteren Dimension...

Wenn ich den Film auf der Kinoleinwand als Erscheinungswelt symbolisiere, dann liegt das "Warum?" des Films nicht im Film (hier spielt bloß die Geschichte der Filmhandlung eine Rolle) - sondern in der Dimension außerhalb der Filmebene, im Projektor, im Kino, in den Zuschauerns usw.. Gott ist nicht im Film. Darum kann er nicht empirisch bewiesen werden, aber wer vom Film aus - wissend, daß er im Film ist - in Richting des Projektors zu schauen vermag - in die nächsthöhere Dimension - vermag die Sinnwelt, Gott, zu erleben.

Reinkarnationsbeweis

(15.10.2001) Im Anschluss an den Gottesbeweis lässt sich leicht die Wiedergeburt (Reinkarnation) beweisen. Ich habe schon gezeigt, dass wir ewige Seelen sind, aber wie verbinden wir diese Erkenntnis mit dem empirischen Beweis unserer körperlichen Sterblichkeit? Wie bringen wir die beiden sich widersprechenden Beweise, daß wir als dritte Person (ich sehe mich, wie andere Personen ("er") mich sehen) sterblich, als erste Person (meine subjektive Sicht, meine Seele) unsterblich sind, unter einen Hut? Warum soll eine ewige Seele nur für ein paar Jahrzehnte einen Körper in die materielle Ebene projizieren? Das ist unlogisch. Viel plausibler ist die Annahme, daß die ewige Seele in unendlich vielen Zyklen immer wieder einen Leib inkarniert, der ihren inneren Strukturen entspricht. Reinkarnation gibt es also, wenn wir unser zeitlos-ewiges Leben verbinden mit der linearen (Uhr-) Zeit und unserer davon bedingten körperlichen Existenz. Also: Als Körper werden wir (zeitlos-ewige Geistseelen) reinkarniert.

Als Materialisten sind wir sterbliche Körper;

als Geist-Materie-Dualisten werden wir reinkarniert und

als Seelen sind wir ewig raum- und zeitlos.

E-Mail-Wechsel zum Gottesbeweis

> Noch einmal: Was ist eine Dimension?
> > Und ich frage nicht nach "Philosophie", ich moechte jetzt eine Definition hoeren.

Def.: Eine weitere Dimension kommt zu einem Ding hinzu, wenn das sog. "Neue" nicht induktiv aus dem Alten hervorgebracht oder erschlossen werden kann. Die neue Dimension kommt immer deduktiv "von einem höheren System" in das bestehende System hinein. Beispiel: Ein System entwickelt sich durch Selbstorganisation. Nie kommt etwas wirklich Neues hinzu. Erst wenn eine Steuerung aus höherer Seinsebene hineinwirkt, kann eine Selektion entstehen, die der zuvor blinden Entwicklung ein Telos, ein Ziel, gibt. Vorher gab es kein Ziel, also keine wirkliche Entwicklung. Menschliche Gesellschaften, die kein höheres Telos haben, schaufeln nur Dreck von links nach rechts und wieder zurück. Die Evolution kommt nicht weiter. Dann kommt der Impuls von "oben" - und alles hat plötzlich einen SINN. Deshalb nenne ich den Sinn eine höhere Dimension.

> > Lieber Joachim,
> > hier nochmal eine Präzisierung von meiner Frage bei unserer Diskussion über deinen Gottesbeweis:
> > Es ist ja egal, ob du "Protomaterie", "geistige Materie" oder einfach "Geist" sagst. Ich meine: hat die bewusstseinslose Tasse, das Ding da, eine protomaterielle Entsprechung in der geistigen Welt? Oder gibt es nur Geister mit Bewusstsein, die sich die bewusstseinslosen Dinge erfinden und mit der Illusion absoluter Übereinstimmung ihrer vermeintlichen materiellen Außenwelt leben? Oder hat die Tasse sogar ein Bewusstsein, welches sich aus sich selbst heraus in unserer kognitiven Welt als Tasse materialisiert?
> > Die Antwort auf diese Frage würde mich wirklich sehr interessieren.

Lies bitte meine Ausführungen über die Ähnlichkeit unserer subjektiven, erlebten Welt mit der sog. objektiven Außenwelt in "Werkstatt".: Evolutionäre Objektivation der subjektiven Welten. - Über die "Zeit".

Ergebnis meiner Newsgroup-Diskussionen (weltanschuung.christentum):
Der Untertitel meines Beweises lautet: "Für alle, die nicht glauben können, weil sie so vernünftig sind"! - Leider vermochte mein Beweis die allzu Vernünftigen doch nicht zu überzeugen! Was ich aus der Diskussion lernte, war, daß die allzu Vernünftigen gar nicht wissen, daß sie zu ihren Vernünfteleien überredet (nicht überzeugt) worden sind. Sie denken exakt das nach, was Andere ihnen vorgedacht haben. Die Lücken in ihren Gedanken können sie natürlich nicht sehen. Was die Welt betrifft, GIBT es keine zwingenden Beweise! Die gibt es ausschließlich in der Mathematik, weil diese ein komplettes Konstrukt der menschlichen "Logik" ist. Physikalische oder natürliche, weltliche EXISTENZ kann jedoch nie bewiesen werden, nur Widerspruchsfreiheit in rein mathematischen Systemen. Auch mein Beweis ist mehr ein Überreden, als ein Überzeugen (das es nur in der Mathematik gibt). Nach dem Motto: Wer mir folgt, wird sehen, was ich sehe! Was ich erleben durfte, war, daß die meisten Diskussionsteilnehmer jede Möglichkeit, meine Argumentationskette zu verlassen, nutzten, um dann, wenn sie in der Sackgasse ihrer Ausflucht angelangt waren, zu sagen, ich habe geirrt! Das ist natürlich Schwachsinn. In einer Welt, wo alles mit allem zusammenhängt, gibt es in JEDER Argumentationskette Abzweigungen, die vom Ziel wegführen. Sauberes, zwingendes Argumentieren GIBT ES NICHT (außer in der Mathematik)! Meine Argumentationskette ist gangbar. Darauf kommt es an. Obwohl meine in oben angeführter Diskussionsrunde mitstreitenden Diskutanten mit Gott nichts anfangen zu können vorgeben, scheinen sie doch allesamt eine unerfüllte - unerfüllbare? - Sehnsucht nach Spiritualität in religiöse NGs zu treiben. Auch das gibt zu denken...

Hier einer der Fluchtwege (s. Einführung oben), den ich im Internet fand:

http://www.groops.de/offene-gruppe/post/vollkommen-auf-der-erde

Zitat von Heyer: "…Was ist mit dem materiellen Gehirn selber? Ist es nun Ursache der o.g. Datenverarbeitung oder Produkt derselben? Immerhin besteht das Gehirn ja auch aus Materie! Einzige Lösung des Problems: Dein materielles Gehirn ist das kognitive Produkt der Datenverarbeitung deines realen, aber unsichtbaren, “realen Gehirns”…"

Das Gehirn schafft sich ein Bild von der realen Welt und, ohne dass wir dies immer bemerken, korrigiert es ständig dieses Bild an den Tatsachen. Das individuelle Gehirn kann sich KEIN zutreffendes Bild von sich selbst machen, weil es sich an sich selbst NICHT prüfen kann. Aber wir können uns ein Bild von anderen Gehirnen machen, mit Dünnschnitten, EEG, PET, NMR und anderen Verfahren. Mathematiker versuchen das Netzwerk zu ergründen, Computertechniker spüren der inneren Logik nach, vor allem dem Erkenntnisprozess. Das eigene Gehirn steuert den Menschen in seinem Sinne, z.B. Verlangen nach Drogen. Selbstabbildungen sind vielleicht mit Bio-Feedback möglich. Die Meditation ist möglicherweise ein Zugang. Die Wahrnehmung von seelischer Pein geht in die Richtung. Aber dort, wo wir Unser Ich mit dem Ich konfrontieren, ergeben sich sehr seltsame Resultate. Der irrige Glaube, Gott zu sein, gehört zu diesen Irrtümern."

Es gibt keine Überrealität und keinen Raum hinter dem Raum. Das ist eine subjektive Schöpfung des Heyerschen Gehirns ohne Allgemeingültigkeit.

Das nur am Rande.

Wolfram

Meine Antwort: Richtig: Wir können uns ein BILD von anderen Gehirnen machen. Und dieses BILD ist nicht das andere Gehirn!

Zu: "Es gibt keine Überrealität und keinen Raum hinter dem Raum. Das ist eine subjektive Schöpfung des Heyerschen Gehirns ohne Allgemeingültigkeit":

Woher weiß unser Wolfram das? Ich hatte geschrieben: "Daß es "hinter" dem kognitiven Raum noch einen realen Raum gebe, ist reine Spekulation. Und auf DIESER SPEKULATION (nicht Wissen!) beruht das "Wissen" der Gottesverleugner. Wolfram hat seine Behauptung nicht begründet. Weil er spekuliert - exakt in dem Sinne wie ich kritisiere.

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