Hans-Joachim Heyer

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Es folgen zum Einstieg in meine "Schule für Lebenskunst" ein paar lose Beiträge aus meiner Praxis als Lebenshelfer. Die neuen Beiträge stehen oben.


6.2.2003 Frage: Ich bin 25 Jahre alt und schon immer sehr eifersüchtig durch Leben gelaufen.
Habe bislang auch noch nicht sehr viele Freundinnen gehabt, so dass ich mich selber schon als patologischen Fall betrachten würde.
Heute hat mir mein WG-Mitbewohner gesagt, dass meine Verlobte ihm ein Angebot gemacht hätte.
Denn dieser Mitbewohner, nennen wir ihn M., hat ihr gesagt, dass er sich vorstellen könnte in ein Kloster zu ziehen, worauf meine Verlobte geantwortet haben soll, dass sie dann aber vorher da noch was mit ihm machen würde.
Ich kann es irgendwie schwer glauben, denn bislang kam Eifersucht bei uns noch nicht wirklich ins Spiel (nach 7 Monaten Zusammenleben, aber dennoch hat mich das wirklich schwer getroffen und habe sofort ein bescheidenes Gefühl in der Magengegend spüren können.
Vielleicht können Sie mir da vielleicht einen kleinen Rat geben, wie ich mich verhalten sollte... Soll ich sie drauf ansprechen und wenns dann vielleicht gar stimmen sollte, wie reagieren?

Antwort: Gedanken sind frei - und nicht alles, was gesagt wird, wird auch getan. Außerdem ist da ja noch M., der - will er wirklich ins Kloster gehen und im Zölibat leben - den Wunsch deiner Verlobten nie erfüllen wird (es sei denn, er nimmt die Sache mit dem Kloster nicht ernst und ist mit diesem Vorhaben schon gescheitert, ob er es weiß oder nicht).

Urteile nicht nach dem, was sie sagt, sondern nur nach dem, was sie tut.

Sollte sie tatsächlich fremdgehen, kannst du mit mir ja noch einmal Verbindung aufnehmen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


26.1.2003: Frage: Ich hatte heute nachmittag einen Traum, der mich sogar jetzt noch sehr beschäftigt. Ich träumte, dass ich in einem Lokal (Diskothek) einen Mann treffe, den ich auch im realen Leben kenne und in den ich seit einiger Zeit sehr verliebt bin (er weiß aber nichts davon). Er steht im Traum an einer Bar und als ich näher komme, sehe ich, dass er sehr betreten dreinschaut und seine Hand auf's Ohr hält. Ich frage ihn, was los sei, woraufhin er mir erzählt, er wäre gestürzt und genau auf die Kante der Theke gefallen. Ich sehe sein Ohr an und erkenne eine kleine Platzwunde. Dann zeigt er mir, dass sein linker Vorderzahn genau in der Mitte abgebrochen ist. Ich bin - im Traum - völlig entsetzt und sage, er muss in die Zahnklinik, damit das in Ordnung gebracht wird. Er sagt "Ja, und meine Nase tut auch weh". Ich taste seinen Nasenrücken ab und fühle eine Bruchstelle. Ich meine zu ihm "Und nach der Zahnklinik können wir gleich in die Unfallambulanz, deine Nase ist nämlich gebrochen. Soll ich mit dir fahren?" Er sagt darauf "Ja, wenn du möchtest?" Ich packe meine Tasche, meine Freundin, mit der ich in das Lokal gekommen bin, fragt nur noch, ob wir alle zusammen fahren, und dann verlassen wir zu dritt die Diskothek. Danach bin ich aufgewacht, war stundenlang total verstört und beunruhigt. Während des Traumes habe ich die Szene nicht aus der dritten Person "beobachtet" sondern sie als "ich selbst miterlebt" - und das seltsame war, dass ich ganz intensive Gefühle dabei erlebt habe. Ich fühlte großes Mitleid, mir tat regelrecht selbst der abgebrochene Zahn weh, als der Mann ihn mir zeigte, und ich war völlig aufgelöst. Diese Gefühle hielten auch noch Stunden lang an, nachdem ich erwacht war. Was hat das alles zu bedeuten??

Antwort: Der Traum bedeutet, daß es dir nun, nachdem du den Mann etwas näher kennengelernt hast, gelungen ist, einen Blick hinter die äußeren Fassaden des Mannes zu blicken. Äußerlich betrachtet, ist der Mann vielleicht stark, aber wenn man ins Innere guckt - und du scheinst einen Blick ins Innere, Seelische, dieses Mannes geworfen zu haben, dann siehst du, daß er (wie fast alle Menschen) einige (seelische) Verletzungen mit sich trägt.

Es ist ein SEHR gutes Zeichen, daß du dies zu sehen gelernt hast. Eure Beziehung vertieft sich. Ein seelisches Band wurde geknüpft. Das heißt: Eure Beziehung beginnt, enger und besser zu werden. Du siehst nicht nur Äußerlichkeiten, sondern nun auch seine verletze, verletzliche Seele. Jetzt kannst du auch dich ihm so zeigen, wie du bist mit all deinen Schwächen und Verletzungen (und Stärken, ohne dich zu schämen)....

So beginnt die Liebe Früchte zu tragen. Denn nur wenn man diese Verletzungen eingesteht und wahrnimmt, hat man die Chance zur Heilung! (Du trugst im Traum bereits zur Heilung bei: siehe die Szenen, wo du ihn in die Kliniken bringen willst).


30.12.2002 Frage: Ich bin ja an und für sich ein sehr optmistischer Mensch, nur in Sachen Liebe ist die Hoffnung auf einen Menschen, der mich liebt und den ich liebe, schön langsam zerstört. Es tut sich absolut nichts, ich lerne nicht einmal mehr Männer kennen, die in Frage kommen - und ich bin bei Gott kein Stubenhocker!
Können Sie für mich die Karten befragen? Kommen bessere Zeiten? Darf ich mich auf jemanden freuen?
Danke im voraus!

Antwort: Hallo L, laß dir deinen Optimismus durch schlechte Erfahrungen nicht verderben.

Zu deinem Problem: Wie steht es mit deinen Ansprüchen an die Männer? Könnte es sein, daß du zu große Ansprüche hast und diese zudem noch zu oberflächlich sind? Vielleicht sind die Kriterien, nach denen du die Männer auswählst, so streng, daß gar keiner "in Frage kommen" kann. Wie wäre es mit ein wenig mehr Toleranz? Vielleicht gibt es gar nicht den perfekten Mann (und die perfekte Frau)!

Was ist mit der langweiligen grauen Maus, an der du bisher interesselos vorübergegangen bist? Vielleicht steckt in ihm ein Diamant, den du zu sehen bisher nicht in der Lage warst? Schau dich mal unter den Langweilern um, und unter denen, die nicht so toll aussehen! Meist verbergen sich unter farblosen, langweiligen oder gar beinahe abstoßenden Oberflächen unglaublich faszinierende und wertvolle Persönlichkeiten. Du mußt nur die Augen haben, das für dich sichtbar zu machen!


27.12.2002 Frage: Hallo, ich hab ein problem, ich bin mit einer sehr netten Frau zusammen seit 7 monaten, bis vor kurzen war ich glücklich und jetzt leben ich mit doppelten gefühlen, eine seite in mir liebt sie und die andere seite gibt mir das gefühl ich kriege nichts hin studium usw. Sie macht mich ziemlich nachdenklich. Vor kurzem hat sich ihr ex gemeldet, der sie vor über einem Jahr wegen andere frau verlassen hat, jetzt will er wieder kontakt haben, das macht mir ziemliche angst, denn ich weis sie war in ihn richtig verliebt und ich merke das sie an ihn viel denkt. Das alles gibt mir das gefühl die Beziehung zu beenden. Die ganzen gedanken fressen mich auf

Antwort: Hallo K., es wird dir nichts anderes übrig bleiben, als die Sache möglichst positiv zu sehen. Ansonsten frißt sie dich wirklich auf.

Wenn du besser bist, als der Konkurrent, wird sich deine Geliebte für dich entscheiden. So einfach ist das. Gib dir also Mühe mit ihr. Das heißt allerdings nicht, daß du dein Studium vernachlässigen und stattdessen mit ihr Schaufensterbummel machen sollst! Unter "Mühe geben" verstehe ich, daß du dich geistreich, neugierig, witzig, ernst, gesund, risikobereit, klug und liebevoll erhältst. Und daß du Stärke entwickelst, zB indem du diese Krise meisterst.

Bekämpfe nicht den andern, sondern mach dich selbst besser - werde liebender, kommunikativer und disziplinierter (und das fängt damit an, daß du zB mehr Sorgfalt auf deine Rechtschreibung legst). Wenn deine Freundin zB merkt, daß du was fürs Studium tust - trotz der Liebe und wegen der Liebe - dann wird sie auch sehen, daß es mit dir eine Zukunft geben könnte. Auch das zieht an! Zeig ihr deine Souveränität. Falls du keine hast, kämpfe um sie. Zeig ihr, daß du keine Angst hast, sie zu verlieren - weil du Selbstvertrauen und Vertrauen in ihre Liebe zu dir hast.

Wo du Mängel hast, gib sie offen zu und rede mit ihr darüber. Zeig ihr, daß du an dir arbeitest - und daß sie an dir noch Wundervolles erleben kann. Wenn sie in dir mehr Entwicklungspotential entdeckt, als am Andern - der ja schon gezeigt hat, daß er sie zu verlassen imstande ist, sobald er glaubt, was Besseres gefunden zu haben - wird sie bei dir bleiben.


9.12.2002: Frage: Ich denke, therapeutische Behandlung ist notwendig. Bei mir kommt die pathologische Eifersucht zum Tragen. Das jetzt festgestellt zu haben, haut mich voellig um. Es ist gar nicht so, dass ich denke, mein Freund hat eine andere. Dafuer ist er ueberhaupt nicht der Typ. Er ist selbst betrogen worden damals und ich weiss, er will nur mich, bzw. mich und meine 2 Kinder. Aber sobald Filme laufen, in denen dauernd nur die Frauen halbangezogen rumlaufen (da kann es noch so kalt sein), macht mich das verrueckt. Auf der Strasse oder beim Einkaufen genauso. Ich achte nur darauf, ob er andere Frauen anschaut. Und bilde es mir wahrscheinlich auch noch ein. Ich spreche ihn darauf an, aber er wird dann sauer, auch mal traurig. Er verachtet Eifersucht, wenn sie unbegruendet ist. Genau deshalb kann ich ihm nicht erklaeren, was mit mir los ist, weil ich mich schaeme. Ich weiss, ich sollte das nicht, denn der Partner kann mitarbeiten. Aber ich denke, nur eine Therapie bringt was. Meine Gedanken sind immer wieder bei dem Thema und ich werde verrueckt. Sogar was er in seiner Vergangenheit alles erlebt hat (Reisen, ERlebnisse usw.) tut mir weh. Ich habe schon dauernd Bauchschmerzen, weil ich mir das so zu Herzen nehme. So, jetzt habe ich mir das groebst von der Seele geredet. Ich hoffe auf eine Stellungnahem vonn Ihnen und bedanke mich schon jetzt dafuer herzlich.

Antwort: Mit dem Kopf hast du ja schon verstanden, was es hier zu verstehen gibt: daß die Eifersucht irrational ist und mit der Realität nichts zu tun hat. Du weißt, daß dein Freund nicht fremdgeht usw. Aber in dir ist ein dich beherrschendes primitives "Programm", das du mit all deiner Vernunft nicht unter Kontrolle bekommst. Aus diesem Grund wird auch diese Mail, die ja nur deinen Verstand erreichen kann, nichts nützen. Der Verstand weiß ja bereits Bescheid. Der Teil von dir, der lernunfähig scheint, wohnt in einem dir unerreichbaren Teil deiner Seele. Einsicht also hilft nicht!

Trotzdem können wir es ja mal mit einem Trick versuchen.

Nenne das Gefühl nicht mehr Eifersucht, denn es IST gar keine Eifersucht. Es ist eine Besessenheit, denn das Gefühl besitzt dich. Nenne diesen Besessenheits-Dämon zB das "Selbstzerstörungsprogramm",das dich in die Selbstzerstörung treiben will. Auf diese Weise könnte es dir gelingen, das Gefühl vom Freund abzuziehen. Nicht mehr dein Freund ist Ursache des Aufkommens dieses Gefühls, sondern der Dämon in dir, der den Freund bloß als Anlaß nutzt, um dir seine Macht über dich spüren zu lassen.

Sprich mit dem Dämon, er ist intelligent, denn er nutzt Teile deines Geistes. Schließlich wohnt er in deinem Gehirn, ist Teil deines Gehirnes. Raube ihm die Kraft, indem du ihn nicht mehr ernst nimmst. Lache über das Eifersuchtsgefühl, das er in dir erzeugt. Und daß es albern ist. Sag ihm, daß er nur glücklich werden kann, wenn er deinem Ich in Liebe dient, aber seine Eifersüchteleien seien lächerlich.

Nutze jede Gelegenheit, in welcher der Eifersuchtsdämon auftritt, ihn als verlorengegangene eigene Teilseele zu begreifen, die reintegriert werden möchte. Erkläre dem Dämon seine Existenz: Sag ihm, daß er keine eigenständige Existenz hat, und daß er Liebe und Glück nur finden kann, wenn er dir selbstlos dient, indem er in dir nur bei wirklichem Fremdgehen des Gelieben das Eifersuchtsgefühl erzeugt. Nur zu dieser Aufgabe sei er geschaffen worden und zu nichts anderm. Erkläre ihm das. Er wird dich verstehen. Geh mit ihm um wie mit einem widerspenstigen Kind. Erziehe es und sag ihm, es müsse wieder eins mit deiner Seele werden.

- So könnte es gelingen.

Hallo Hanjoheyer! Vielen Dank fuer Ihre Antwort. Ich werde es probieren und fest daran glauben. Wenn alles nicht hilft, melde ich mich noch einmal. Ein schoenes Weihnachtsfest und ein gesundes, neues Jahr wuenscht Ihnen M.



Frage: 24.7.2002: "Ich bin 21 jahre und sehr unglücklich. Ich stelle mich immer unter allen. Ich habe das Gefühl ich kann nichts, ich bin nicht usw. Ich sehe das man viel weiter kommt wenn man sicher Auftritt. Wie kriege ich das hin? Die anderen mögen mich, und ich glaube auch das ich vom aussehen her nicht schlecht ankomme, nur ich kann mich einfach nicht ausstehen. Ich wäre am liebsten gar nicht auf der Welt."

Antwort: Hallo V., du hast unbewußt aus deinem Freundes- und/oder Familienkries diese negativen Urteile eingeimpft bekommen. Irgendwie ist dein enger Lebenskreis negativ drauf. Untersuche doch mal, welche moralischen Werte sie vertreten. Das ist bestimmt nichts Gutes!

Mach dir klar, daß deine negativen Gefühle keine Realität widerspiegeln, sondern "schlechte Programmierungen" deiner Seele. Schmeiß diese blöden Programme aus deinem Kopf raus. Du kannst jetzt natürlich sicheres Auftreten nicht lernen, wie ein Schauspieler seine Rolle. Aber wenn du sicher BIST, wird auch dein Auftreten entsprechend sein.

Um diese Sicherheit zu erlangen, müßtest du deine Werte untersuchen. An welchem Maßstab mißt du dich denn überhaupt? Welche Meßlatte sagt dir, daß du nichts kannst, zu nichts taugst usw?

Glaub mir, die meisten Menschen kennen weder sich noch die Welt, sind total verunsichert und spielen nur ihre Sicherheit. Denen geht es nicht besser als dir. Du bist vielleicht nur ein wenig ehrlicher zu dir. Du fühlst noch dein Verlorensein in dieser unbegreiflichen Welt.

Mach was aus diesem Vorteil! Du bist dein eigener Kosmos. Du hast nur dich! Und was du von der Welt weißt, ist ein Spiegel deiner Seele. Das ist nicht die Welt.

WAS von der Welt lehnst du ab, daß du nicht auf ihr sein willst? Ich wette, du kennst die Welt nicht im Mindesten! Also urteile nicht so schnell. Statt dich zu bemitleiden, erforsche das Geheimnis der Welt und der Seelen der anderen Menschen. Schau hinter ihre Masken und schau dir ihre Verzweiflung an.

Lies mal ein wenig in meine HP www.hanjoheyer.de rein. Vielleicht ahnst du dann, was die Welt NOCH sein kann, und daß deine jetzigen Urteile, die dir dein Leben vergällen, sehr wahrscheinlich falsch sind.


15.7.2002 Frage: Ich bin seit ca. 3 Monaten mit F. zusammen. Wir hatten eine schöne Zeit und so...
Aber ich liebe ihn irgendwie nicht mehr. Ich kann es nicht beschreiben... aber meine Gefühle sind total weg. Ich möchte mit ihm Schluss machen, aber persönlich hab ich es nicht geschafft. Morgen werde ich es per e-mail tun. Kannst du mir bitte helfen, ich weiß nicht wie ich meine Gefühle beschreiben soll.

Antwort: Offenbar sind in den drei Monaten Dinge geschehen, die die Liebe abflauen ließen. Mehr noch: Selbst das Freundschaftliche scheint weg zu sein, denn du willst Schluß mit deiner Beziehung zu ihm machen. Es geschieht häufig, daß dieses intensive Liebesgefühl nach einiger Zeit abflaut, und dann erst kommt erst die wahre, echte, dauerhafte Liebe zum Vorschein. Das aber scheint bei dir nicht der Fall zu sein. Oder hast du bloß nicht tief genug in dich hineingefühlt, um festzustellen, ob du - nun bar aller Leidenschaft - noch eine Seelenverbindung mit ihm fühlst?

Was fühlst du, wenn er nicht da ist? Denkst du oft an ihn? Vermißt du ihn? Wenn ja, liebst du ihn DOCH noch. Aber wenn du schon an Anderes denkst, liebst du ihn wohl wirklich nicht mehr.

Dann sage es ihm oder schreibe ihm eine Email. Sag ihm klar und deutlich, ohne Vorwurf, ohne Schuldzuweisung, ohne Angabe von Gründen (es gibt keine Gründe für Liebe und deren Versiegen. Deshalb ist es unsinnig, nach Schuldigen zu suchen, wenn was nicht klappt). Und dann gehst du.

Wenn noch Freundschaft übrig ist, dann sag ihm, daß du noch gern sein Freund wärst. Freundschaft ist manchmal wertvoller als Verliebtheit. Deshalb prüfe dich, ob du die Freundschaft auch abbrechen willst.

Kommentar der Fragenden: Danke für diese Antwort. Sie hat mir wirklich sehr geholfen. DANKE DANKE DANKE


11.7.2002 Frage: Nach 25 Ehejahren hatte ich mich von meinem Mann getrennt und ein Jahr später einen anderen, jüngeren Mann kennengelernt. Dieser hat vor 3 Monaten seine Frau verlassen (noch nicht geschieden), mit der er 1o Jahre verheiratet war. Er hatte seine Frau während der Ehe mehrfach betrogen, zuletzt mit mir. Aber wir wollen nun ernst machen und heiraten. Als ich ihm deshalb vor 2 Wochen den Vorschlag machte, ob er mit mir zusammenziehen wolle, sagte er, er wäre noch nicht so weit. Seitdem habe ich ein ungutes Gefühl. Was soll ich tun?

Antwort: Bei solchen Sachen entscheidet eigentlich immer unsere Seele, die unserm Ich in der Regel unbewußt ist. Die Seele deines Liebhabers prüft offensichtlich noch, ob sie eher mit der "alten" Partnerin, oder mit der "neuen" - dir - weiterkommt. Deine Seele fühlt sich möglicherweise unwohl, weil sie ahnt, daß jemand, der schön häufig fremdgegangen ist, wahrscheinlich auch dich betrügen wird.

Probleme in Beziehungen können dieses seelische Weiterkommen (Reifen) fördern oder hemmen. Also: Nicht jedes zwischenmenschliche Problem erfordert Trennung und das Zusammenziehen mit einem Partner, mit dem man weniger Probleme hat. Trennung von einem Partner ist erst sinnvoll, wenn die Beziehung wirklich stagniert, wenn sie dauerhaft lähmt. Probleme sind auch als Aufgaben, die gemeistert werden sollen, zu verstehen. Wegrennen wäre dann ein Fehler. Vielleicht solltest du deine Beziehungen einmal auf diesen Aspekt hin abklopfen: Welche Beziehung bringt deine Seele weiter? Falls du deinen Mann verlassen hast, weil die Ehe hoffnungslos stagnierte, ist's gut; falls du vor Problemen weggelaufen bist, deren Lösung seelischen Fortschritt gebracht hätte, wirst du in der neuen Beziehung dieselben Probleme wiederfinden. Dasselbe gilt für deinen Liebhaber.

Aber fragen wir nun die Karten: Warum hast du ein ungutes Gefühl? - Ich zog "Hohepriesterin" eine Hohepriesterin sitzt zwischen 2 Säulen, einer schwarzen und einer weißen. Im Hintergrund dazwischen Symbole für das Leben. Das ungute Gefühl kommt also wohl auch daher, daß du dich nicht gern entscheidest, aber glaubst, dich entscheiden zu müssen. Das pralle Leben aber - so zeigt es die Karte - findet statt, wenn man beide Pole nicht verbindet, nicht trennt, sondern meistert: den Zwischenzustand einnimmt. Du möchtest dich gern an die weiße oder an die schwarze Säule lehnen, aber das Leben findet dazwischen statt.

Übertragen auf deine Situation würde das heißen: Im praktischen Leben solltest du dich nach praktischen Gesichtspunkten orientieren, zB ob ein guter Arbeitsplatz in der Nähe ist, ob finanzielle Sicherheit da ist, ob du moralisch zu deinem Verhalten auch stehen kannst ohne schlechtes Gewissen. Hier würde ich das Nützliche tun: Da du schon mal geschieden bist und es kein Zurück gibt (?), wäre dein neuer Liebhaber wohl eine gute Wahl. Aber fordere bitte nicht zu viel Liebe, wenn ihr eine eheliche Hausgemeinschaft gründet.

Die Liebe geht oft andere Wege, als die Ehe. Die Ehe ist eine Verbindung von Liebe mit Verantwortung, welche meist erst dann zum Zuge kommen muß, wenn das Gefühl der Verliebtheit erloschen ist und echter Seelenliebe Platz gemacht hat. Wie steht's mit der Verantwortung deines Ex-Mannes dir gegenüber und deiner Verantwortung ihm gegenüber? Habt ihr euch einvernehmlich aus der Verantwortung entlassen (können)?


Frage 24.6.2002: Hallo! Ich habe mich in einen langjährigen Freund verliebt, der aber in einer mehr oder weniger unglücklichen Beziehung steckt (ist seit 4 Jahren mit seiner Freundin zusammen). Wir hatten vor ca. 2 Monaten eine kurze Affäre. Anfangs meinte er immer er könne sich nicht entscheiden. Vor kurzem hat er mir unter Tränen mitgeteilt daß ich das Ganze vergessen soll. Hab ich wirklich keine Chance mehr oder kann ich weiterhin hoffen?
Vielen lieben Dank im Voraus!

Antwort: Es kommt in einer Beziehung gar nicht so sehr darauf an, ob sie unglücklich ist oder nicht. Es kommt mehr darauf an, ob sie (in Bezug auf die Reifung der Seele) fruchtbar ist oder nicht.

Sieh mal: Wenn zwei Menschen zusammen sind, kann es schwierige Hürden zu meistern geben: Der Mann wird bei der Arbeit gemobbt, der Frau wird eine große Karriere angeboten. Es gibt 1000 Möglichkeiten für Beziehungsprobleme. Jetzt kommt es für beide Partner darauf an, ob sie es gemeinsam lernen, diese Probleme zu lösen, sodaß sie reicher an Erfahrungen und Seelenreife daraus hervorgehen. Wenn das der Fall ist, ist die Beziehung ok, auch wenn einer oder beide nicht glücklich dabei sind. Auch Kampf kann gut sein.

Also: Das "unglücklich" hat gar nichts zu sagen. Das ist eine negative Modeerscheinung unserer "Spaßgesellschaft", der unglücklichsten Gesellschaft aller Zeiten.

Es ist ein Riesenirrtum, zu glauben, eine Beziehung sei dazu da, glücklich zu sein. Das ist Quatsch. Eine Beziehung ist eine Aufgabe, eine Prüfung der Seelen, die gemeistert werden muß. Auch dann, wenn es mal keinen Spaß macht.

Du solltest also herauszufinden versuchen, ob die Beziehung deines Geliebten mit dessen Freundin in einer echten Sackgasse steckt oder ob es sich um eine fruchtbare Beziehung handelt. Geht es voran in dieser Beziehung, kannst du verstehen, daß er sie nicht auflösen will. Ist dort tatsächlich alles blockiert, kannst du dir Chancen ausrechnen, wenn du mit ihm darüber redest.

Sprich doch mal mit ihm darüber und frag ihn, ob es in seiner Beziehung eine Zukunft gibt, ob es voran geht, oder ob alles erlahmt ist und stagniert und die Probleme nicht angegangen, sondern gemieden werden. Wenn sie voreinander ihre Probleme verbergen, kannst du sicher sein, daß die Beziehung schnell scheitert.

Glücklich sein kannst du nur mit dir selber, nicht mit Andern. Und heutzutage, in diesen geistig dunklen und verworrenen Zeiten, finden eh nur wenige Menschen Glück. Nur Wenige konnten sich reine Herzen bewahren - ohne Mißgunst, Eifersucht und dergleichen. Die meisten "Gehirne" sind randvoll mit Müll a la BILD-Zeitung oder Fernsehfilmen zugekleistert und denken, das sei die Welt.


Frage vom 23.5.2002: Meine Frage ist folgende: ich habe mich total in einen Mann verliebt und ich merke, dass es gegenseitig ist. Das Problem ist, dass er verheiratet ist, aber da ist einiges nicht mehr wie es sein sollte. Dies hat er zwar nicht gesagt, aber ich konnte es aus diversen Gesprächen heraushören. Nun, ich möchte ihm meine Gefühle gestehen und davor habe ich Angst. Wir sind beide sehr zurückhaltend und doch wissen wir beide eigentlich, was los ist.

Antwort: Es sollte auch noch einen Unterschied machen, ob er mit seiner Frau Kinder hat. Wenn ja, wäre deine Verantwortung sehr groß, denn du würdest das Wohl der Kinder gefährden. Wer kann das Wohl dieser Kinder opfern wegen einer unberechenbaren Leidenschaft???

Sollte er kinderlos und seine Ehe zudem unglücklich sein, wäre die Verantwortung vielleicht leichter zu tragen. Allerdings könnte deine Tat die materielle Versorgung der anderen Frau zerstören. So manche Frau ist vom Mann in materieller Hinsicht abhängig (geworden). Wer kann es verantworten, sie einfach vor die Tür zu setzen, nur weil die Liebe geschwunden ist, die sowieso kaum je lange hält heutzutage?

Und bedenke: Dasselbe könnte mit dir passieren. So ein Verliebtheitsgefühl dauert nicht lange. Darauf kann man nicht bauen. Das ist eine Zugabe. Zu einer tragfähigen Beziehung ist mehr, als Verliebtheit nötig.

Außer dem obigen Rat, verantwortlich zu sein, empfehle ich trotzdem, dem Herz zu folgen. Das könnte im Widerspruch zur Verantwortung stehen. Aber aus solchen Widersprüchen besteht nun mal das Leben.

Eine Lösung wäre, sich zu lieben, aber nicht körperlich. Das hätte den Vorteil, daß die Liebe stabiler wäre. Denn dann könntet ihr lernen, daß Liebe und Sex vollkommen verschiedene "Sachen" sind.

Und der 2. Vorteil wäre, die Ehe des Mannes wäre nicht gefährtet. Dein Leben würde dadurch friedlicher sein. Trefft euch doch, erzählt, schreibt Gedichte, haltet Händchen. Aber trefft euch nicht zu oft....

Sollten dir meine Tipps unklar sein, frage nach oder schreib mir eine Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kommentar der Fragenden: "finde dein Ratschlag super. Ich bin auch der Meinung, dass Liebe und Sex verschiedene Sachen sind und körperlich war bei uns auch noch nichts. Ich finde es einfach schön, seine Stimme zu hören oder ihn zu sehen.Kinder sind auch da, mir selber ist es passiert,dass der Vater meines Kindes aus der Ehe ausgebrochen ist, deshalb kenne ich die Verantwortung und will nicht das Kinder leiden müssen."


Frage: Mein Freund ist zehn Jahre älter als ich. (Er 28 und ich 18). In letzter Zeit werden wir immer wieder auf unseren Altersunterschied angeprochen und mein Freund wird manchmal sogar als pädophil bezeichnet.
Ich habe eigentlich keine grossen Probleme damit, weil ich mir sicher bin, dass ich ihn liebe. Aber ich würde trotzdem gerne mal die Meinung von einem "Experten" hören, ob das ganze wirklick so aussergewöhnlich und fragwürdig ist?
Vielen Dank schon im Voraus!

Antwort vom 22.5.2002: Das einzige "wahre" Problem, das bei solchen Altersunterschieden auftreten könnte, ist, daß du irgendwann zu der Überzeugung gelangen könntest, noch nicht genügend Erfahrungen mit anderen Männern gemacht zu haben. Wenn die erste Liebe lange anhält, beschleicht viele Menschen das (illusionäre!) Gefühl, etwas verpaßt zu haben, weniger Erfahrung zu haben als jene, die viele Liebschaften "durchgemacht" haben. Wenn du es schaffst, dich von solchen irrigen Vorstellungen freizuhalten, sollte eurer Liebe nichts im Wege stehen. Damit solche irrigen Vorstellungen nicht entstehen, solltest du neben deinem Freund auch stets andere Menschen wahrnehmen - mit ihnen reden, an ihren Leben einfühlend teilnehmen. Es entpuppt sich nämlich immer als Fehler, sich von allen anderen Menschen abzukapseln, wenn man die große Liebe gefunden hat. Ich kenne ein Paar, die beide nach ihrer Heirat ihre alten Freundeskreise aufgegeben hatten: alle Probleme sollten innerhalb der Ehe gelöst werden. Dadurch wird die Beziehung jedoch sehr stark belastet, und nicht viele Ehen zerbrechen daran! Deshalb: Achtet beide darauf, daß ihr eure Freundeskreise nicht verliert. Pflegt eure Freundschaften weiter und teilt mit euen Freunden eure Probleme, wenn es welche gibt. Freunde des anderen Geschlechts erkennst du daran, daß sie nicht mit dir flirten, sondern halt nur dein Bestes wollen und dich mögen - als Freundin eben, nicht als Geliebte. Dieses Privileg gehört nur einem!

Das mit dem Pädophilie-Vorwurf ist reiner Quatsch. Wahrscheinlich sind da ein paar Leute neidisch auf euer Glück! (Nur selber Glückliche sind nicht neidisch auf anderes Glück und können sich mitfreuen!)


Frage: Mein Freund ist nichtbekehrter Christ. Mir ist das sehr wichtig. Was soll ich nur tun? (März 2002)

Antwort vom 18.3.2002: Jetzt wirst du darin geprüft, ob dir ein Mensch oder dein Glaube wichtiger ist. Du wirst dich entscheiden müssen. Dumm an der Sache ist, daß du im Falle, daß du einen Geliebten verläßt, weil du den Glauben nicht verraten willst, genau diesen Glauben verrätst. Ein unlösbares Paradox?

Wie kommt es zustande? Ich will es dir sagen: Das Dogmatische an deinem Glauben gebiert diese lebensfeindlichen Sachzwänge.

Wenn ein bekehrter Christ glaubt, nicht mehr suchen zu müssen, weil er glaubt, alles verstanden zu haben und richtig zu machen, genau dann irrt er am meisten! Schon wieder ein Paradox!

Wenn du deinen Glauben in Frage stellen kannst - wenn du dein Weltbild in Frage stellen kannst, dann kannst du auch tolerant sein - und damit die Paradoxien meiden. Wenn du offen bist für Offenbarungen, dann kannst du auch Menschen akzeptieren wie sie sind und dann kannst du dich auch im Glauben weiterentwickeln und Glaubenswahrheiten finden, die heute noch verschlossen für dich sind.

Du irrst, wenn du glaubst, schon alle Antworten und damit den Maßstab zur Beurteilung deines Freundes gefunden zu haben. Wenn du glaubst, gefunden zu haben, hörst du auf zu suchen - und das, was mal Medizin für deine Seele war, verwandelt sich in Gift. Mit diesem Gift wirst du nicht nur deinen Freund, sondern auch alle anderen Menschen abschrecken. Nur als Suchender, der immer offen bleibt für Überraschungen Gottes, kann sich wandeln, kann leben und lieben. Sei dir also deines Glaubens nicht so sicher. Suche ihn, und dann wirst du den GANZEN Glauben und die große Liebe, das Herz des Freundes - finden.


Frage: Ich bin 44, meine Frau 34. Wir haben 2 Kinder, ich habe 2 Kinder aus erster Ehe. Wir haben uns vor 11 Jahren kennengelernt. Meine erste Ehe habe ich sehr schnell geschieden und bin schnell mit meiner jetzigen Frau zusammengezogen. Die ersten paar Jahre waren sehr schön und harmonisch. Seit einiger Zeit gibt es aber viel Streit und sie "rebelliert". Sie hat eine andere Beziehung angefangen und gesagt, sie habe sich in ihn verliebt. Der Hauptgrund sei, sie sei 10 Jahre jünger und habe ihre besten Jahre mir geopfert und sehr viel im Leben verpaßt, das sie jetzt nachholen will. Ich probiere, ihr viel Freiheit zu lassen, was nicht einfach ist wegen des Seitensprungs. Unser Sexleben war bis vor kurzem fantastisch, wir waren auch bei einem Eheberater. Aber sie hat immer wieder Rückschläge, in denen sie absolut ausrastet. Am nächsten Tag ist sie wieder die liebste Frau der Welt und sagt sie liebt mich sehr. Gibt es irgend etwas, das ich machen kann um unsere Beziehung zu retten, denn ich liebe sie über alles.

Antwort vom 30.1.2002: Wenn ich richtig gerechnet habe, war deine Frau 23, als ihr euch kennenlerntet. Es entspricht dem heutigen - durch die Massenmedien verbreiteten - Zeitgeist, daß man mit 23 noch auf der Suche nach dem optimalen Partner zu sein hat und deshalb mit dem (vor 11 Jahren) gegenwärtig gefundenen grundsätzlich nicht zufrieden sein könne, weil eine (zu frühe) Bindung an ihn zum Mangel an notwendigen Lebenserfahrungen führen müsse. Was sich toll anhört, weil es dem Freiheitsideal schmeichelt, hat allerdings auch eine Schattenseite: Den Glauben, daß es immer da, wo man gerade nicht ist, schöner sein müsse, und daß das, was man nicht besitzt, das Begehrenswertere sein müsse. Diese seelische Konditionierung kommt der Konsum- und Reiseindustrie sehr gelegen und wird von diesen Industrien gefördert, zB indem bestimmte (s.o.) Familienserien im TV gesponsert werden.

Was hier unter "Erlebnishunger" firmiert, ist in Wahrheit ein Unvollständigkeitsgefühl. Das Gefühl deiner Frau, an Erfahrungsmangel zu leiden, ist richtig, denn sie machte falsche Erfahrungen, die sie seelisch nicht bereichern und nicht zum Glück führen, sondern sie seelisch verarmen und in Abhängigkeiten führen. Sie leidet am Mangel richtiger, echter Erfahrungen. Und die sucht sie jetzt an falscher Stelle: da, wo sie nicht ist und in dem, was sie nicht hat. Richtigerweise müßte sie diese Erfahrungen in sich selber suchen. Glück kommt nicht von außen, sondern von innen. Sie sucht in dir oder dem neuen Geliebten ihr Glück, aber sie kann es nur in sich selber finden - wo sie aber leider nicht zu suchen gelernt hat (Sowas kommt in TV - Familienserien nicht vor).

Diskutiere mit deiner Frau darüber, daß man Unvollständigkeitsgefühle nur los wird, indem man vollständig wird. Vollständig wird man nicht durch äußere Erlebnisse, sondern durch innere, zB indem sie ihre Fremdkonditionierungen durch den Zeitgeist zu durchschauen lernt und sich von ihnen emanzipiert. Sie könnte in einem Denk- und Erkenntnisprozeß verstehen lernen, daß ihr Gefühl, 10 Jahre "geopfert" zu haben, aus einer falschen Einstellung zum Leben entsteht. Durch falsche Erwartungen und Deutungen hat sie sich selber zum Opfer gemacht. Nicht Andere haben Schuld, sondern ihr eigener Mangel an Philosophie. Statt zu lernen, projiziert sie ihre falschen Erwartungen und Hoffnungen auf die Umwelt und ist enttäuscht. Selbstverständlich wird sie auch von allen zukünftigen Liebhabern enttäuscht werden, bis sie endlich lernt, was sie lernen soll.

Würde sie sofort das Richtige lernen, bräuchte sie ihre Ehe nicht riskieren und könnte vielen Enttäuschungen entgehen und könnte, da sie keinen falschen Zielen nachrennt, immerzu da glücklich werden, wo sie gerade ist und mit dem, was sie gerade hat. Denn sie trägt dann ihr Glück in ihrem Herzen.

Trotzdem: Um das Problem in Gänze zu lösen, müßte nun deine Frau Stellung zu dieser Mail nehmen und die Geschichte von ihrer Warte her schildern. Wahrscheinlich ergeben sich dann noch weitere Aspekte eures Konfliktes, denn es ist überhaupt noch nicht klar, ob nicht auch du zum Problem beiträgst.

(8.11.05: meine Antworten ein klein wenig verbessert)

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