9.1.26: Ich fragte mich, wie die Soldaten im Ukrainekrieg ihrer Massenabschlachtung entkommen könnten. Als Lösung fiel mir der Spruch „Lieber Unrecht erleiden, als Unrecht tun!“ ein. Würde jeder Soldat diesen Spruch beherzigen, wäre klar, dass er niemals auf einen anderen Menschen schießen oder ihm anderweitig schaden würde. „Was du nicht willst, das man dir tu, das füge keinem Andern zu!“
Diese beiden Weisheiten beschreiben geistige Gesetze, im Gegensatz zu den innerhalb des Materialismus geltenden Entscheidungen der meisten Soldaten, die Wahrscheinlichkeit ihres Überlebens zu erhöhen, wenn sie dem Befehl, andere Menschen zu töten, nachkommen. Diese Entscheidungen von Millionen Soldaten sind die Grundlage der Motivation des gegenseitigen Massenabschlachtens und des Millionenfachen Leides.
Leider fällt es den meisten Menschen sehr schwer, sich zum ethischen, geistigen Grundsatz durchzuringen. Die amoralische Entscheidung, den vermeintlich leichteren Weg zu gehen, führt letztenendes zu diesem ungeheuren Elend aller Kriege. Natürlich kennt die „Elite“ die Schwäche des Menschen und fördert systematisch die Fehlentscheidung der Soldaten, indem harte Strafen für Kriegsdienstverweigerer verhängt werden.
Als ich selber als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr war, war mir nicht bewusst, dass ich mit meiner Entscheidung, den Wehrdienst nicht zu verweigern, auch die Entscheidung getroffen hatte, andere Menschen zu töten, falls ein Vorgesetzter dies befehlen würde. Gut, es waren „Friedenszeiten“ – Kalter Krieg -, und ich ging zurecht davon aus, dass ich die 15 Monate absolvieren könne, ohne auf jemanden schießen zu müssen. Trotzdem….
Ich fürchte, meine geistigen, ethischen Grundsätze waren damals zu schwach, und sie wären auch heute zu schwach, wenn ich nicht mittels meines Philosophierens herausgefunden hätte, dass mein wahres Leben im Geist stattfindet, und dass mein Ego- Leben im Materialismus nur eine der Zeit unterworfene, stets „tödliche“, Projektion ist.
Meine unsterbliche, ewige (raumzeitlose) Geistseele lebt in einer höheren Welt, und meine Inkarnation in die Materie dient einzig dem Zweck, zu lernen, wie ich meine Avatare „erfolgreicher“ auf Erden machen kann. Ich finde es immer reichlich lächerlich, wenn ich auf esoterischen YouTube- Kanälen höre, dass gestorbene Menschen im Jenseits mit ihren geistigen Helfern zusammen ihre nächste Inkarnation planen, um irgendwas Tugendhaftes zu lernen und negatives Karma abzuarbeiten. Ich frage mich dann immer, wozu sie nach der Inkarnation etwas lernen sollen, da sie doch davor im Jenseits längst verstanden haben, worum es geht. Wozu ins große Vergessen inkarnieren, bloß um dieses Vergessene im materiellen Leben wiederzuentdecken? Das ist doch Blödsinn!
Ich habe herausgefunden, dass es nicht um die von Tausenden Esoterikern behaupteten Lernwege geht, denn die zu lernenden Inhalte sind ja im Jenseits bereits bewusst. Es geht vielmehr darum, im vollen jenseitigen Bewusstsein zu lernen, wie man seinen in der fremden materiellen Welt inkarnierten Avatar gescheit durch die Abenteuer des leiblichen Lebens führen kann. Die Gesetze der materiellen Welt sind nämlich völlig anders, als die Gesetze des Geistes, und deshalb kann man im Jenseits nicht lernen, was man nur auf der Erde lernen und erleben kann. Moral und Ethik sind in der höheren Welt, dem sog. „Himmel“, Selbstverständlichkeiten, aber hier auf der Erde wird man als moralischer Mensch sehr angefochten. Hier, in dieser Ellenbogengesellschaft, zählt der Egoismus, die Durchsetzungskraft, die Rücksichtslosigkeit, das Zurückdrängen der Konkurrenz, um das große Ziel eines Luxuslebens und großer weltlicher Macht zu erreichen und genießen zu können. Jeder will an den großen Fleischtopf; die Andern sollen zusehen, dass sie die Brosamen, die unter den Tisch fallen, aufsammeln.
Durch das individuelle Leben in der fremden Welt habe ich meine Schöpferkraft weitgehend verloren. Zwar projiziert meine Seele meinen Leib und meine materielle Umwelt, aber ich tue dies nach fremden Vorgaben. Den Laptop, der vor mir steht, habe nicht ich mir ausgedacht und geschaffen. Da waren andere Geister am Werk. Es gibt zweierlei Arten der geistigen Manifestationen: die natürliche und die künstliche. Der Baum vor dem Fenster wurde von „Mutter Erde“, einem spirituellen hohen Wesen, geschaffen; der Laptop, der Stuhl, das Haus und die Teerstraße von anderen Menschen. Ich kann kraft meines Willens nicht ein Sandkorn in meine Hand zaubern. Das konnten nur Sai Baba, Jesus Christus und vermutlich noch ein paar weitere Hohe Meister. Das einzige nebst meiner leiblichen und geistigen Gesundheit, was mein 44-järiges Philosophieren mir ermöglichte, ist die Fähigkeit, an meinem Bewusstsein zu arbeiten (die Seele zu erbauen) und das Schicksal in eine positive Richtung zu lenken**. Wobei das Wort „lenken“ falsch ist. Ich lenke gar nichts; das Schicksal entwickelt sich irgendwie positiv. Es beschert mir glückliche Umstände, Glückseligkeit und die Gewissheit, mit Menschen, deren Seelen ähnlich strukturiert sind wie meine, in unmittelbarer Verbindung zu stehen. Ja mehr noch: Ich stehe mit höheren Wesen (+ meinem hohen Selbst) in geistiger Verbindung. Das macht mich glücklich.
Der Materialismus, der das Ego mit seinem Egoismus kreiert, ist eine nihilistische Philosophie des Todes. Sie wird an allen öffentlichen Schulen gelehrt, damit es immer genügend viele Soldaten und Arbeitnehmer gibt. Als ich in Mainz Philosophie* studierte, wurde mir beigebracht, dass es keinen Gott, keinen Geist, keine Willensfreiheit, kein Telos (zielgerichtetes Denken, keine Ziele) gebe, und wenn man genauer nachforscht, gibt es auch keine Töne, keine Farben, keine Gefühle, ja am Ende hat der Urknall gar nicht wirklich stattgefunden…
Denkt man wissenschaftlich genau, bleibt am Ende das Nichts „übrig“. Das gilt allerdings nur für den Materialismus/Physikalismus. In diese Welt des Todes und des Nichts werden wir hineinerzogen, indem man uns dieses EGO, das vom Geist nichts weiß, anerzieht. Dieses EGO (Körper-Ich) anerkennt die „Gesetze der Materie“ und leugnet die Gesetze des Geistes. Aber wenn man die materialistische Irrlehre, die die >Herren der Welt< verbreiten, durchschaut und sein wahres Wesen erkennt, fällt es leicht, den sowieso sterblichen Avatar zu opfern, wenn es um das Erpresstwerden von den HdW und die Erbauung der Seele geht.
Es geht beim Inkarnieren in die Materie um das Erlernen des Lebens in der Fremde, – in einer Welt der Widerstände, in der man nicht alles selbst erschaffen hat (wie im Traum). Nur in der Materie kann man lernen, in einer feindlichen Umwelt zu überleben, den Kampf ums Überleben zu führen. Erst in einer bösen Umwelt ist man motiviert, herauszufinden, wie man diesen Kampf erfolgreich besteht und in einem nächsten Schritt den Kampf klüger gestaltet, um ihn mit weniger Aufwand zu gewinnen. Je klüger man ist, desto besser versteht man, dass die geistigen Gesetze in die böse Welt hineinreichen und mit den weltlichen „Gesetzen“ interagieren. Die Hohen Meister sind quasi Spielverderber in der toten, mechanischen Welt, die in der Welt agieren, obwohl sie nicht ganz in der Welt sind. Sie sind hier gleichwie ich in einem Klartraum frei agieren kann und die anderen Menschen bloß von mir geträumte NPCs sind.
Was die o.g. Philosophieprofessoren als „Illusionen von niemandem“ bezeichneten (Bewusstsein, Ego, Willensfreiheit etc.) erkenne ich als das Realere, Höhere, und das, was sie als die Realität bezeichnen, erkenne ich als Illusion. Mit dieser Erkenntnis kann man der Materie ein Schnippchen schlagen, kann das Geheimnis des ewigen Lebens entdecken. Goethes Faustischer Spruch „Alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrundegeht!“ wird unwirksam, wenn das ewige hohe Selbst sich mit dem Avatar verbindet und Bewusstsein bildet.
Die Hohen Meister bezeichnen das Hineinbringen geistiger Gesetze in die niederdimensionale materielle Welt als das Hineinbringen des Lichtes in die Finsternis – Willensfreiheit in die Welt des Karma (Kausalität). Das „Gesetz“ des Fressens und Gefressenwerdens kann aufgehoben werden.
Der Tod ist dann nur noch ein Schatten, der verschwindet, wenn man sein Licht auf ihn wirft. Die „alten Krieger“ wussten das, aber wissen das auch die modernen Soldaten?
Heidegger schrieb in seinen „Holzwegen“ von der >Weltnacht<. Er erkannte in der Klugheit der >Herren der Welt<, die ihre Macht-, Kriegs- und Finanzsysteme ausbaldowern, nichts als Finsternis. Finster ist die Klugheit auf der niedersten Realitätsebene der toten Maschinenwelt, die die Transhumanisten derzeit bauen. Sie wollen, dass die KI- Maschine die Erbschaft der Menschheit übernimmt, wobei der Mensch ausgedient habe und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen werden könne. Die finstere Elite hofft derweil, ihr „Bewusstsein“ in ihren Quantencomputer hochladen und in ihm ewig leben zu können. Mit diesem Plan verraten sie, dass sie von ihrer ewigen Geistseele nichts, absolut nicht, wissen. Die weltlich Klugen sind die wahren Dummen! Wir sehen es an der aktuellen Weltpolitik: Nichts Besseres haben sie zu tun, als den Dritten Weltkrieg zu entfachen. Warum? – Weil sie nicht erkennen können, dass ihre „Intelligenz“ eine Todführende ist: Ihr Materialismus ist ein Nihilismus, eine Philosophie des Todes. Die HdW wissen nicht, wie sie das Leben erhalten und fördern können. Armselig!
In 1. Korinther 10.12 schreibt Paulus: „Darum wer sich lässet dünken, er stehe, mag wohl zusehen, dass er nicht falle.“ Es ist die Krux der >Herren der Welt<, dass sie, die durchaus (philosophisch) Wahrheit suchen und finden, was nur im Geist geht, ihre Erfolge dann jedoch materialistisch ausbauen wollen und genau dadurch ins Straucheln kommen und alles, was sie errungen haben, wieder zerstören. Auch für mich sehe ich die Gefahr, meine positiven Schicksalswendungen beispielsweise rational in bare Münze umsetzen zu wollen und genau deshalb zu Fall komme.
*Die öffentlich gelehrte Philosophie darf der Physik nicht widersprechen! Der Inhaber des Lehrstuhles der „Philosophie des Geistes“ leugnet die Existenz des Geistes.
**Auch die Bewusstseine meiner Leser, die meine Texte problemlos verstehen, sollten aufgrund ihrer eigenen Wahrheitssuche und den Bestätigungen, die sie in meinen Texten finden, geistig so strukturiert sein, dass ihre Schicksale positive Wendungen erfahren haben. „Bewusstseine“ hört sich komisch an; genaugenommen ist es ein Bewusstsein.
