Hans-Joachim Heyer

Feinde

In allen älteren Aufsätzen habe ich immer wieder auf die Boshaftigkeit der >Herren der Welt< hingewiesen. In dieser Sache habe ich  – gleichwie in meinem politischen Statement – umgedacht.  Zwar habe ich schon mehrfach geschrieben, dass wir die Untaten der HdW statt als Bedrohung auch als Prüfung und Auftrag interpretieren können, aber genau diese Idee habe ich bisher dennoch unterbewertet.

Heute verstand ich, dass wir alles Feindliche immer und grundsätzlich als Prüfung und Aufgabe deuten sollen, die höheren geistigen Gesetze auch in dieser Sache zu befolgen. Alles Böse, ja alle Bösartigen, sind entsprechend der heute erkannten  spirituellen Wahrheit Aufforderungen an uns persönlich, Nichtintegriertes in unsere Geistseelen verstehend zu integrieren – aufzunehmen! Diese Umdeutung bereitet den inneren Frieden, der notwendig ist, um sich geistig fortzuentwickeln.

Die Integration des Bösen in die eigene Geistseele bedeutet nicht, das Böse in sich aufzunehmen und selber böse zu werden, wie Materialisten es tun („Auge um Auge, Zahn um Zahn“ – das Böse hassen und bekämpfen), sondern es in sich verstehend aufzulösen – gut zu machen. Es bedeutet zudem, die „Selbstorganisation“ der Materie (anhand der „physikalischen“ Gesetze, dem Karma – Ursache und Wirkung) zu „stören“, um sie (über sein Bewussstsein) zu steuern: „Der Mensch denkt, Gott (oder die Hohen Meister oder das Hohe Selbst) lenkt.“

in Arbeit