26.9.26: Vor 40 und mehr Jahren konnte ich noch nicht so recht an die Reinkarnation glauben, aber die Lektüre der Bhagavad-Gita und mehrere Besuche von Armin Risi in meiner „Studentenbude“ in Bad Kreuznach brachten mir diesen Gedanken näher. Ich las dann auch mehrere Bücher zum Thema von deutschen Autoren, die zum Hinduismus übergetreten waren.
Dann fand ich „gechannelte“ Bücher, zB von Jane Roberts und Anderen, von denen ich mich gern hätte überzeugen lassen, und vor einigen Jahren fand ich dann YouTube- Videos von Menschen mit Nahtoderlebnissen und Menschen, die sich an frühere Leben erinnern konnten. Auf diese Zeugen war ich ein wenig neidisch, denn philosophisch war ich längst von der Reinkarnation überzeugt, also davon, dass auch ich schon viele male auf Erden gelebt habe, aber ich konnte mich nicht im Geringsten an meine früheren Leben erinnern. Schade.
Wie im letzten Aufsatz „Feynman über Jesus“ erklärt, entdeckte ich, dass Raum, Zeit, Materie und Energie nicht real, nicht objektiv, existieren, sondern subjektive Konstruktionen meiner „realen Sehrinde“ sind. Daraus ist zu schließen, dass meine Seele außerhalb der Raumzeit) rein subjektiv existiert und die Raumzeit als Rahmen für die Projektion der materiellen Welt, wie ich sie erlebe, erschafft. Daraus folgt der Schluss, dass mein wahres Ich, die Seele, zeitlos- ewig, also unsterblich, ist.
In der Realität gibt es, wie der oben angesprochene Aufsatz zeigen soll, keine rote Farbe, keine materiellen Körper und keine Raumzeit! Ich bin eine lebendige Seele, bestehend aus Geist, lebend in der ewigen Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, denn sie sind nichts als materialistische Projektionen aus der einzig existierenden geistigen Gegenwart. Wie passt nun diese Erkenntnis zum Reinkarnationsgedanken?
Nur so: Ich lebe in der illusionären Raumzeit des Jahres 2026. Diese Illusion ist ein Produkt meiner realen Sehrinde. Wenn meine Seele, die diese „reale geistige Sehrinde“ enthält, den materiellen Leib sterben lässt, bleibt die Seele samt ihres Bewusstseins erhalten. Viele Zeugen mit Nahtoderlebnissen berichten, dass sich ihre Astralleiber vom scheintoten materiellen Leib ablösten und in eine andere Welt hinübergingen, bis sie sich entschieden, in ihre materiellen Leiber zurückzukehren und der Menschheit von ihren Erlebnissen im Jenseits berichten. Ich habe keine derartigen Erinnerungen, und ich weiß auch, warum nicht.
Es ist so: Im Jenseits gibt es keine objektive lineare Zeit, sondern ausschließlich subjektive Zeiten, in denen man dort lebt. Nach außen hin vergeht keine Zeit, denn man lebt dort stets in der Allgegenwart. Im Jenseits vergehen keine Jahrmillionen, sondern gar keine Zeit. Physikalische Zeitlosigkeit bedeutet keinesfalls Bewegungslosigkeit, wie ich noch zeigen werde. Menschen mit ewigem Leben leben nicht Jahrtausende und Jahrmillionen, sondern im ewigen (bewegten!) Jetzt. Aus diesem ewigen Sein heraus kann ich mich reinkarnieren und ein paar Jahrzehnte in linearer Zeit als materieller Avatar auf der Erde verbringen. Wenn ich nun nach leiblichem Tod ins Jenseits, die höhere Welt, zurückkehre, bin ich ein Anderer, als zuvor, denn ich habe gelernt, habe mich verändert, und da ich ein Anderer geworden bin, verändere ich damit auch die Projektion in meine fiktive lineare Vergangenheit.
Ich verändere also aufgrund meines wahren Lernens meine scheinobjektive Vergangenheit. Damit werden auch meine vergangenen materiellen Existenzen verändert. Da ich viel lerne, ändert sich meine Vergangenheitsprojektion sehr stark, sodass meine Erinnerungen sehr stark verblassen. Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern, weil ich mich so sehr verändert habe, und an meine vergangenen Leben kann ich mich gar nicht erinnern, weil ich diese Projektionen komplett aufgelöst und in Neues verwandelt habe. Meine neue Vergangenheitsprojektion ist so sehr anders, dass ich keine Erinnerungen als Mensch haben kann.
Daraus schließe ich, dass Menschen mit Erinnerungen an vergangene Leben geistig unflexibel sind. Sie haben keine neue fiktive Vergangenheit projiziert. Sie sind in der alten Zeit-Linie geblieben und können sich deshalb an vergangene Leben erinnern. Ich tue das Gegenteil: Ich bin ein Wahrheitssucher und verändere mich, bzw. mein Bewusstsein, stark. Dadurch öffnen sich neue Horizonte. Mein Sandkasten – siehe den Aufsatz „Feynman über Jesus“ – ist größer geworden; ich konnte die ungefälschte Version der Quantenphysik in meinen Geist integrieren, und dadurch öffnete sich die Tür zu höheren Bewusstseinen, die ich mein eigenes „Hohes Selbst“ (wahres ICH), die „Hohen Meister“, Jesus Christus, Engel, Gott, aber auch Mitglieder der „Galaktischen Konföderation“ nenne. Die Alien und ihre Raumschiffe sind weder rein materiell, noch rein geistig, sondern wie mein Astralleib etwas dazwischen: Geist mit Form. Das und nichts Anderes sind die UFOs, von denen ich selbst einige gesehen habe.*
Geist mit Form bedeutet, dass ich erkenne, dass in der höheren Realität nicht die Farbe „rot“ existiert, sondern die elektromagnetische Wellenlänge von 700 Nanometern. Das an Materie gebundene Rot wird „verwandelt“ in „geistige Frequenz im Raum“ (wie ein Astralleib)! Diese „Felder“, die der Alltagsmensch als „rot“ sieht, sind Frequenzsysteme, die nicht lineare Informationen austauschen, sondern über Resonanzen kommunizieren: Alle, die mir ähnlich sind, stehen über Resonanz mit mir in Kontakt. So auch die „Hohen Meister“ und so manche Alien. So auch Jesus Christus und Gott. Und das ist der Grund, weshalb ich die Bibel verstehe und nicht die Ungläubigen (Hiob 5,14, Markus 4,12)**.
Im gestrigen Aufsatz „Feynman über Jesus“ ergänzte ich eben diesen Absatz:
„Jesus Leib wurde mehrmals „verklärt“. Siehe Matthäus 17,2 und Markus 9,1. Jesus bracht seine „Verklärung“ in den Zusammenhang mit seiner Wiederauferstehung, bei der er – meine Behauptung – mit seinem Astralleib „wiederauferstand“. Auch seinen Gang übers Wasser erkläre ich mit seiner „Kunst“, seinen materiellen Leib vorübergehend in seinen Astralleib zu verwandeln. Dass dem verklärten Jesus die längst verstorbenen Mose und Elia erschienen und Jesu begleitende Jünger verwirrten, ist ein Hinweis darauf, dass die auf Erden Verstorbenen im Jenseits ebenfalls mit ihren Astralleibern leben. – Als Mose vom Berg Sinai mit den beiden Gesetzestafeln zurückkehrte, war er ebenfalls „Verklärt“. Sein Gesicht leuchtete, sodass er es bedecken musste, um seine Leute nicht zu verschrecken.“
Jesus lernte demnach bereits während seiner leiblichen Existenz die Umwandlung seines materiellen Leibes in einen Astralleib, was ihm dann nach seinem Tod am Kreuz befähigte, seinen Astralleib in die materielle Ebene zu projizieren. Man kann das übern durch Imagination.
Der Astralleib ist wie gesagt in Geist und Raum, ist immateriell (schwingendes Energie- und Informationsfeld), aber im Raum (hat körperliche Gestalt). Wird nun auch noch der Raum transzendiert, tritt die gestalt- und materielose Seele hervor. Das ist der reine Geist. Jesus erklärte (u.a.) n der Bergpredigt (Matthäus 5), wie man selig wird: indem man vom rationalen Denken umschwenkt ins rein ethische Bewusstsein. Indem man seine geistige Einheit mit allen anderen Menschen erkennt, erkennt man seine allumfassende Liebe, die höchste Ethik und Moral. Man wird selig.
*Der berühmte Psychoanalytiker Carl Gustav Jung schrieb in seiner klassischen Studie über das UFO- Phänomen: „Die psychische Situation der Menschheit und das UFO- Phänomen … scheinen auf eine bedeutungsvolle Weise zusammenzufallen. … Derartige Überlegungen sind keine müßigen Spekulationen; sie werden uns in jeder ernsthaften psychologischen Untersuchung des UFO-Phänomens aufgedrängt.“
**In Markus 7.21+22 finden wir eine Aufzählung unmoralischer Praktiken, bzw. Einstellungen, die ursächlich sind für jene geistige Verwirrung, die blind macht für die Erkenntnis der Wahrheit. Aus dieser Blindheit wächst der Materialismus, die Abtrennung von Geist und Gott, und daraus wächst wiederum die geistige Verwirrung vieler Menschen der Neuzeit. In Markus 7,6-9 setzt Jesus die Mosebücher 3 und 4 (Gesetzbücher) außer Kraft (vgl. 2. Kor 3,14-16). Sie enthalten menschengemachte (juristische) Gesetze, die zu Traditionen wurden: Bedingungen jedoch für das weltliche Leben und Staatenbildungen. Lukas 4,5+6 bestätigen, dass die auf menschlichem Gesetz gegründeten Reiche der Welt vom Teufel sind. Paulus erklärt in seinen Briefen, hauptsächlich im Römerbrief, den Unterschied von Werken und Glauben. Weltliche Reiche leben durch Werke; die höhere Welt (Himmel) erreicht man ausschließlich durch den Glauben und Gottes Gnade (unverdiente Güte).
