Wir leben in der Wirklichkeit, aber wir erkennen nur eine um Dimensionen reduztierte Erscheinungswelt, und da unsere Grundlage für Entscheidungen die Erscheinungswelt und nicht die Wirklichkeit ist, machen wir sehr häufig Fehler. Erscheinungswelt ist ein Begriff aus Kants Philosophie, der die Wirklichkeit als unbeschreibbares „Ding an sich“ bezeichnete und die Scheinrealität, die wir deutend, interpretierend wahrnehmen, als Erscheinungswelt. Das „Ding an sich“ ist unbeschreibbar, weil der Versuch, es zu beschreiben, Interpretation, also Erscheinung, wäre. Das „Ding an sich“ ist die Wirklichkeit vor ihrer Wahrnehmung.
So jedenfalls habe ich Kant verstanden, und so lautet im Prinzip auch meine Philosophie. Gleichwie Schopenhauer bin ich über Kant hinausgegangen (was auch ein paar Dutzend weitere Philosophen versucht haben). Schopenhauer glaubte im „Ding an sich“ den Verursacher der Erscheinungswelt, entdeckt zu haben, den er, falls ich mich recht erinnere, als Weltwille, bzw. Wille, identifizierte und schrieb das Buch „Welt als Wille und Vorstellung“. Bei Kant hieß es noch so ungefähr: „Welt als >Ding an sich< und Erscheinungswelt“. „Vorstellung“ gefällt mir besser, weil es sich um einen intelligenten Akt des Geistes handelt. Das Universum ist intelligent: Der Weltgeist Gott „träumt“ aktiv das materielle Universum: er stellt es sich vor.
Dieselbe göttliche Aktivität beherrschen auch wir Menschen. Ich schrieb bereits Dutzendemale in vielen spiraligen Kreisen der Systemerweiterung, dass wir in unseren virtuellen Sehrinden herumlaufen. Das Gehirn, bzw. die Sehrinde, erzeugt intern Raum und Zeit und projiziert in diesen Rahmen seine vermutete Außenwelt hinein. Weil es das will, produziert es seine Vorstellung.
So weit, so schön und gut. Jetzt kommt der „Wermuttropfen“ ins Spiel: Das „Ding an sich“ ist – nennen wir es mal so: multidimensional. Es kann beliebig viele Dimensionen produzieren, wenn es das will. Aber es gibt eine Einschränkung für jegliches Träumen, Projizieren oder Erschaffen: Das Erschaffe, die Schöpfung, hat definitiv weniger Dimensionen, als der Schöpfer.
Der Schöpfer ist eine beliebigdimensionale Superintelligenz, von der wir so fast so wenig wissen, wie Kant über das „Ding an sich“. Seine Schöpfungen sind in jedem Fall geringer, als Gott selbst ist. Ein Baby kann nicht bei Geburt so groß wie die Mutter sein. Eine Erscheinungswelt kann nicht so komplex wie Gott sein. Es fehlt ihr definitiv etwas im Vergleich zum Schöpfer. Auch meine Philosophie wird nie mich als Ganzen erklären können. Im Vergleich Gottes mit seiner Schöpfung bleibt ein Unterschied, und dieser Unterschied birgt das Fehlende, einen Fehler, eine Anomalie.
Es ist ein der Schöpfung innewohnender Drang, seinem Schöpfer gleich zu werden. Jedes Wesen drängt hin zu Gott. Das ist der innere Trieb eines jeden Lebewesens. Während dieses Entwicklungsprozesses tritt die Basisanomalie immer stärker in der Vordergrund, bis sie genug „Energie“ angesammelt hat, das System zu sprengen. Das Geschöpf, das dieses weiß, kann aus seiner Not eine Tugend machen und auf diesen letzten Schritt hin zu Gott verzichten und sich sagen: bis hier und nicht weiter; nun diene ich nur noch meinem Meister.
Luzifer hielt an dieser Stelle nicht inne. Er war der Höchste Engel, das Höchste Geschöpf Gottes, und er wollte mehr: Er wollte nicht nur Gott gleich sein (was schon unmöglich ist); er wollte mehr als Gott sein. Dieser Wille trug den Basisfehler in sich; er war Sünde, und diese Anomalie brachte ihn zu Fall. (vgl. Jesaja 14)
Aus dieser Philosophie geht die Erkenntnis hervor, dass jede Erscheinungswelt, Vorstellungswelt oder, etwas moderner formuliert, jede Matrix, mindestens einen Fehler aufweist. Keine materielle Welt ist vollkommen; egal wie man alle Teile miteinander in Verbindung bringen will, zB über Naturgesetze (Physik), philosophische Theorien oder stringente Lebensentwürfe: die Anomalien sind nicht wegzubekommen. Je exakter man seine Schöpfung, seine Ideologie, plant und bedenkt, desto klarer tritt die Anomalie, der teuflische Fehler, zutage.
Und wenn ich mir die aktuelle globalistische Politik anschaue, die Typen, die eine Weltregierung wollen, die die Welt komplett unter ihre Kontrolle bringen wollen, die glauben, ihre –monistisch-materialistische „Staatsphilosophie“ perfektioniert zu haben, merken nun ganz aktuell, dass ihnen ihr System um die Ohren fliegt. Sie haben ihr Weltsystem so sehr „perfektioniert“ – nichts, was passiert, ist Zufall; alles, was wir über die Massenmedien und die meisten alternativen Medien erfahren, ist zufällig; alles ist eine raffinierte tausendfach erprobte Inszenierung – sodass sich die Basisanomalie ihres Weltsystems nunmehr auf einen einzigen Punkt in der Welt konzentriert.
Dieser Punkt ist die Tür, von der Jesus sprach. Er ist die Verbindung zu Paralleluniversen, also zu Dimensionen, die für unsere Universum nicht gebraucht wurden, Dieser Punkt wird von US-Eingeweihten als Stargate bezeichnet, als Sternentor oder Himmelstor zu den immateriellen Geistwesen, den Engeln und Halbgöttern, aber auch zu den raumfahrenden Alienzivilisationen. (Die KI soll die Anomalie berechnen und das Tor sichtbar machen.)
Die alten Perser woben in jeden ihrer Teppiche mindestens einen Fehler ein, weil sie der Überzeugung waren, dass nur Gott etwas Fehlerfreies zustehe und dass es ein Frevel sei, einen fehlerlosen Teppich zu knüpfen. Recht so, richtig erkannt!
Eine Regierung, die diese geistigen Gesetze kennt, sollte bescheiden genug sein, kein perfektes System errichten zu wollen. Das steht nur Gott zu, und selbst Gott kann nichts absolut Perfektes kreieren; nur ER allein als „Ding an sich“ ist perfekt; nicht seine Geschöpfe oder Schöpfungen.
Es gibt einen Unterschied zwischen einem Fehler und dem Bösen. Jedes geschöpftes Bewusstsein ist insofern unvollkommen, dass es sich seiner selbst nie vollständig bewusst sein kann. Immer fehlt etwas, und das ist sein Fehler. Trotzdem ist jedes bewusste Wesen bestrebt, aus diesem Fehler noch Erkenntnis herauszuquetschen. Das ist auch gut so, löst jedoch das Basisproblem nicht. Ich persönlich mache mir an dieser Stelle noch gar keine Sorgen; denn ich bin mir sicher, dass ich – im übertragenen Sinne – noch viele Inkarnationen brauche, bis ich zum Basisproblem vorgestoßen bin.
Nun gibt es bewusste Wesen – ich nenne sie normalerweise >Herren der Welt< – die mit ihrem Wissen um Anomalien spielen. Sie sind eifersüchtig auf Gott; sie fühlen sich minderwertig aufgrund der Anomalie. Sie wissen, dass sie Gott nicht gleich sein können. ABER – und das ist ihre Idee – sie können sich eine Erscheinungswelt, eine Matrix, erschaffen, in der sie wie Gott auftreten können. Sie wollen die Basisanomalie gar nicht mehr „auf den Punkt“ bringen (und als Tor ins Himmelreich nutzen), sondern ein dimensional niederes Reich gründen, in welchem sie Gott spielen können. Sie vergrößern die Anomalie; sie weiten sie aus; sie machen bewusste Fehler, indem sie Chaos und Zerstörung bringen, Elend und Leid. Sie wollen ihre Welt nicht besser machen, sondern auf niedrigem, gewalttätigen Niveau halten. Sie zetteln Kriege an, nicht, um zu gewinnen, sondern um zu zerstören. „Teile und herrsche!“ Sie gründen Imperien und zerstören sie wieder. Und indem sie danach trachten, dass die Menschen, die ihre Welt bewohnen, keine spirituellen Fortschritte machen, sind sie das, was ich „böse“ nenne. Sie haben Äonen lang Wahrheit gesucht und sind an ihre Grenze gestoßen. Sie wollen Gott sein und können den letzten Schritt nicht gehen. Sie sind eifersüchtig, rachsüchtig, hasserfüllt und initiierten ein Selbstmordprogramm. Ich meine zu sehen, dass die >Herren der Welt< im Begriff sind, amokzulaufen. Sie sind wahnsinnig geworden.
Ich habe aus alledem gelernt. Meine Philosophie ist inzwischen „perfekt“ genug, um das „Stargate“ sehen zu können. Nun will ich dieses Stargate besser kennenlernen, es nutzen lernen, und das ist spannend! Intelligente Wesen aus anderen Dimensionen nutzen bereits dieses Sternentor und sind bereit, der Menschheit zu helfen, damit diese schließlich Mitglied ihrer „galaktischen Konföderation“ wird. Das ist den irdischen >Herren der Welt<, diesen kleinen „Göttern“ zwar ein Dorn im Auge, denn sie verlieren ihre Kontrolle, aber sie können den Eingriff von „oben“ nicht abwehren. Aber es ist ein Krieg entbrannt zwischen den Herren der irdischen Matrix und den Hohen Meistern, die durch das Sternentor kommen und den Herren zeigen, wer wirklich die Macht hat. Wir gehen spannenden Zeiten entgegen.
Die >Herren der Welt< haben jede Philosophie, die ihre Matrix infrage stellen könnte, unterdrückt. Sie taten es mit Hilfe ihrer „Staatsphilosophie“, dem Monistischen Materialismus, einer Philosophie mit maximaler Gottferne. Die modernen Naturwissenschaften sind das bisher größte und erfolgreichste Projekt zur Bekämpfung der Wahrheit und Gottes. Die HdW versuchen mit allen Mitteln, die Menschen in ihrem geistigen Gefängnis des Materialismus gefangen zuhalten. Das gelingt ihnen auch großteils, aber – der Anomalie wegen – nicht bei allen. Immer gibt es Menschenkinder, die den Sandkasten verlassen wollen – und irgendwann auch das Sternentor finden wollen.
Ich glaube, diesen Wenigen helfen zu können, da ich selber diesen Weg zu den Sternen gehe. Meinen Astralleib habe ich bereits gefunden. Ich stehe noch am Anfang, habe den Weg soeben erst begonnen, aber mein Wissen ist noch frisch, und ich kann es weitergeben. Wenn ich nur Schüler finde!
Mir fällt gerade ein Erlebnis ein, das ich um 1983 hatte. Ein junger „Kumpel“ des Radrennvereins, für den ich Jugendtrainer war, genoss im Gymnasium Philosophieunterricht, und eines Tages erfuhr er, dass ich mich Philosoph nannte. Er erzählte dies seinen Schulkameraden mit der Folge, dass ich zum Philosophieunterricht eingeladen wurde. Es waren zwei tolle Stunden! Die zehn oder fünfzehn Schüler löcherten mich mit Fragen, und ich durfte ihnen meine Philosophie erklären. Ich kann mich nicht mehr erinnern, was ich ihnen erzählen konnte, bis auf eines: Ich sagte (sinngemäß), dass es wichtig sei, sich bewusst als lernende Seele zu begreifen, die darauf achten sollte, welche geistige Nahrung sie zu sich nimmt: Der Spruch „Man ist, was man isst!“ gilt auch für die ewige Seele, die man in Wahrheit ist. Wenn man beim Lernen in der Schule merkt, dass man etwas innerlich, gefühlsmäßig, instinktiv ablehnt, sollte man aufpassen, sich nicht selbst zu vergewaltigen und das abgelehnte Wissen mit Gewalt in sich hineinzupressen zu versuchen. Das mache unglücklich und schließlich krank. Es gibt immer andere Menschen, denen diese Nahrung schmeckt, aber man selber sollte sparsam mit dem, das nicht schmeckt, umgehen. – Das hat den Schülern sehr gut geschmeckt, aber der Lehrerin überhaupt nicht! Ich wurde nie mehr eingeladen. Das System schützt sich vor Leute wie mir – vor Leuten, die den Sandkasten verlassen wollen.
Viele Menschen – die meisten – ahnen das und ahnen, wie dieser Selbstschutz des Systems aussieht: Stolpersteine auf dem Karriereweg, Kritik, Ausgrenzung, ja Verfolgung. Ja, es gibt sie, die Wächter! Alle wissenschaftlichen Veröffentlichungen müssen ein „Nadelör“ passieren, die Zeitschrift „nature“. Dort sitzen die Wächter der „Realität“. Wer eine wissenschaftliche Arbeit vorlegt, die den HdW nicht ins System passt, hat keine Chance, an die Öffentlichkeit zu kommen. Selbiges gilt für Philosophie und Politik. Auch in den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sitzen Wächter, gern auch Zensoren genannt, die jeden niedermachen, der nicht der „offiziellen Linie“ entspricht.
Es ist nicht leicht, gegen den Strom zu schwimmen, aber wer Mensch sein will und kein verkrüppelter Zombie der HdW, muss lernen, seinen Informationsinput unter seine eigene Kontrolle zu bekommen, um nicht von den HdW kontrolliert zu werden. Er muss herausfinden, was der Mensch wirklich ist!
Synchronizität: Am Vormittag schrieb ich obigen Aufsatz; am Nachmittag las ich Perry Rhodan Nr. 3305, S. 56:
„Wir wollen nichts anderes“, sagte Terrybor mit flacher Stimme, „als in Frieden gelassen zu werden.“
(Rhodan:) „Genau das habe ich ebenfalls angestrebt, oft und oft. Eigentlich versuche ich nach wie vor, Bündnisse zu schmieden, die möglichst weiträumige Zonen ohne kriegerische Konflikte schaffen.“
„Aber …?“
„Es kommt immer wieder etwas dazwischen.“
Je perfekter ein „Sicherheitssystem“ konstruiert wird, desto stärker werden die Anomalien zusammengedrängt oder ausgegrenzt, bis sie eine Tür bilden, durch welche Störendes einfällt.
14.3.: Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Böse durch Herabdimensionierung aus einer höheren Welt und Identifikation des Ichs mit der niederdimensionalen Welt entsteht.