Hans-Joachim Heyer

Der Teil und das Ganze

In etwas älteren Aufsätzen habe ich erklärt, dass die Befreiung von (Selbst)Betrug das >Höhere Selbst< stärkt und dieses zur geistigen Veränderung der (materiellen) Welt befähigt. Als Analogie wählte ich ein virenverseuchtes Computerprogramm, welches erst problemlos arbeiten kann, wenn  es von Computerviren befreit worden ist. Ich schrieb damals bereits, dass diese „magische“ Beeinflussung des Weltgeschehens bei mir nur dann funktioniert, wenn sich meine Absichten aufs Weltganze beziehen und nicht aus ego(istischen) Motiven heraus in den Kosmos gesandt werden. Einflüsse auf das individuelle Leben sind trotzdem häufig. Egoistische Motive zerstören sofort die Magie. (Was machen bloß all diese gutverdienenden spirituellen Seminarleiter und Medien?)

Heute möchte ich diese Erkenntnis auf die Politik der >Herren der Welt< anwenden. Alle in der Öffentlichkeit stehenden Politiker(darsteller) zeigen nach meiner Beobachtung egoistische Motive. Sie kämpfen für die Öffentlichkeit sichtbar für ihre persönlichen Karrieren und für die Macht ihrer Partei und unterminieren währenddessen ihre (falls vorhanden gewesene) geistige Macht aufs Weltganze. Die >Herren< dahinter verstecken sich hinter den „Staatsschauspielern“; sie verbergen sich, ihr Können und ihr Wissen, arbeiten mit Erpressung und Verführung und dienen wie ihre Lakaien materialistischen Zielen. Der öffentliche pol. Egoismus dient m.E. der Vorbildlichkeit der Politiker für das schwach und in pol. Unmündigkeit  zu haltende Volk. Da jedoch die notorische Verlogenheit der HdW ebenso verwerflich ist, untergraben sie sich ihre geistige Bewusstseinsmacht wie diese und stärken die weltliche Machtpyramide. So entsteht ein Wettstreit von geistiger Bewusstseinsmacht und weltlicher (von der Quelle abgetrennter) Macht. (Meine Darstellung basiert auf der „These“, dass hochbewusste Wesen nicht lügen.)

Da beide Machtsysteme  im polaren Gegensatz zueinander stehen, wobei ohne geistige Macht keine weltliche ohne Tolerierung der geistigen möglich ist – Geist ist die Basis der Materie – hat sich ein Machtgefüge herausgebildet, in welchem die großen Massen von weltlicher Macht regiert werden und einzelne zu Bewusstsein erwachte Individuen sich aus dem System emporheben und am „kosmischen Rahmen“ der weltlichen Machtpyramide wirken. Die materielle Welt, wie sie die HdW bauen, ist grundsätzlich immer gewalttätig, ungerecht, böse, armselig geistlos im Krieg; sie lässt sich nie erfolgreich zum Guten reformieren, da sie auf begrenzte Ressourcen und dem Kampf um Ressourcen gegründet ist. Ein Paradies auf Erden kann es m.E. nicht geben.

Da auch die Höhere Welt, in die man nach dem leiblichen Tod kommt, als materielle Welt erlebt wird – wenn auch mit anderen „Naturgesetzen“, die die Erkenntnis der geistigen Basis dieser Welt erleichtern – gibt es auch dort im Jenseits Wächter über die „höhere Realität“ wie sie es hier auf Erden gibt. David Icke schreibt mit Recht, dass die „geistigen Führer“ im Jenseits, die dem auf Erden soeben Verstorbenen raten, sich reinkarnieren zu lassen, um in einem wiederholten Leben auf Erden zum Zwecke der Entwicklung des Bewusstseins egoistisches Fehlverhalten auszubügeln, Bullshit reden, da die ethischen Verfehlungen im Jenseits bei voller Bewusstheit und vollem Überblick über alle irdischen Inkarnationen viel leichter zu erkennen und zu korrigieren seien. Wäre die ethisch-moralische Verbesserung des Menschen in dessen Inkarnationszyklen der Sinn des Ganzen, hätten wir längst ein Paradies auf Erden. Aber wir haben es nicht!

Nein, Reinkarnation dient – da hat Icke Recht – der Rückführung von Sklaven in die niederdimensionale Welt, die den Archonten gehört (s. Lukas 4, 6). Sinnvoll ist eine Reinkarnation nur für jene Menschen, die ihre spirituelle Macht in der niederdimensionalen Ebene testen wollen, – die herausfinden wollen, wie sich das transzendierte Wissen, die Weisheit, die ins Ewige gerettete Erfahrung, sich im neuen irdischen Leben in der Materie auswirkt. Es sind die Kreatoren, die sich am Weltenbau beteiligen wollen, die sich reinkarnieren.

Möglicherweise warnt auch die Bibel indirekt vor der „Reinkarnationsfalle“ (Icke), indem sie von einem einmaligen Leben, dem Gericht und danach der Höheren Welt (Himmel) oder Niederen Welt (Hölle) spricht, aber nicht von einer Rückkehr zur Erde.

Die geistige Bewusstseinsmacht  „funktioniert“ konträr, ja komplementär, zur pyramidalen weltlichen Macht. Statt Geheimhaltung legt sie alles offen. Ausschließlich die begrenzte Verständnisfähigkeit der Mitmenschen führt zu einer Art Hierarchie des Wissens. Keine Geheimhaltung, kein „Top Secret!“ Die geistige Macht fordert und fördert sublim; sie unterdrückt nicht. Sie setzt am Weltganzen an und kann nichts tun fürs Ego. Trotzdem setzt sie am Individuum* an, während die weltliche Macht kollektiviert. Sie muss sich nicht verstecken (wie sich die HdW hinter den Politikerdarstellern verstecken), aber sie wird trotzdem nicht gesehen.  Sie hilft dem Leben, statt es zu bekämpfen. Sie lebt im Vollen, statt mit begrenzten Ressourcen. Sie ist liebevoll, gerecht, während die materialistische Macht sagt: „Wir haben Interessen, aber keine Freunde!“

Das satanische Prinzip „Teile und herrsche!“ sagt alles: Sie herrschen nicht mittels Verbindung (zu Gott), sondern mittels des Teilens (zwecks Entfernung von Gott). Das hat Konsequenzen nicht nur für die gläubigen Opfer der Satanisten, sondern auch für sie selbst.

Nachtrag 23.10.25: Gestern fand ich im Science-Fiction-Roman „Perry Rhodan NEO, Heft 333“ auf Seite 103; „Ich bin das, was Menschen der Zukunft einmal sein könnten“, sprach sie weiter. „Dyaden. Frauen und Männer, die ein neues Verständnis der Wirklichkeit in sich tragen. Deren Geist individuell und kollektiv zugleich geprägt ist und die deshalb einen anderen Blick auf die Realität und das Universum und seine Wirkungsmechanismen haben. Eine neue Perspektive.“

Nach dieser Definition bin ich ein Dyade.

Bei „kollektiv“ denken Viele natürlich an den Kommunismus, aber das ist es gerade nicht, denn ein geistiges Kollektiv entsteht durch Resonanz freier Bewusstseine und keineswegs durch Zwang, Propaganda und Desinformation. Geistige Kollektive sind ein Ganzes; materialistische Kollektive sind Zwangsherrschaften, die nach dem Rasenmäherprinzip hergestellt werden. Hierzu passt ein Zitat Kierkegaards: „Menge ist Unwahrheit.“ Das geistige Kollektiv erschafft „Wahrheit“ oder besser: eine materielle Kollektivwelt (im Jenseits) und beeinflusst den Rahmen der diesseitigen Welt.

*wobei das Individuum via Resonanz Teil eines geistigen Kollektivs ist. Das weltliche Kollektiv (Kommunismus etc.) entsteht durch äußeren Zwang.