Hans-Joachim Heyer

Hohes Selbst

15.2.: Meine philosophische Beschäftigung mit den höheren Dimensionen des Universums haben dazu geführt, dass ich mich immer weniger mit meinem „weltlichen“ Bewusstsein, dem Ego, identifiziere und immer mehr mit mir als Ich meines höher(dimensionaler)en Selbstes.

Wie ich zu den höheren Dimensionen gekommen bin, habe ich in älteren Aufsätzen erklärt. Hier nur ganz kurz:  Als ich 1998 bis 2002 in Mainz Philosophie studierte, wurden ausschließlich materialistische (4-d-*) Philosophien gelehrt und alles Mehrdimensionale in Fälschungsabsicht ignoriert oder mit Pseudoerklärungen wegerklärt. So kam es zu Phänomenen des „fortschreitenden Reduktionismus“, indem Schritt für Schritt alles Höhere geleugnet wurde: Zuerst wurde die Willensfreiheit geleugnet, indem behauptet wurde, das Universum – und der Mensch – sei physikalisch determiniert + (der pseudoquantenphysikalische) „Zufall“. Daraus ergibt sich dann „logisch“ die Nichtexistenz des Egos, bzw. des Ichs, des Subjektes, sowie die Unmöglichkeit einer Beobachterfunktion des Menschen und die Unmöglichkeit, eine Zukunft zu planen. Atome tun, was sie „naturgesetzlich“ müssen; sie können keine Absicht haben. Auch das Leben an sich ist physikalisch nicht erklärbar und darum eine „Illusion von niemandem“.

Ich erkannte in diesem Reduktionismus eine Konsequenz der wissenschaftlichen Methode des „Wissenserwerbs“, die zwangsläufig in eine Wissenszerstörung** mündet, zumal die Quantenphysik ohne Beobachterposition nicht auskommt. Für mich war die oben beschriebene konsequente Anwendung der Methodik der Klassischen (Newtonschen) Physik der Anlass, das reduktionistische System zu verlassen, den methodischen Reduktionismus umzukehren in eine Methode der Erweiterung meines Weltmodells  und meines Selbstmodells, indem ich annahm, dass das Universum nicht vierdimensional ist, sondern viel mehr Dimensionen aufweist, wenn es nicht gar multidimensional ist. Ich „verortete“ die von der (der Physik untergeordneten) Philosophie geleugneten Qualitäten wie Willensfreiheit, Bewusstheit usw. als Zeichen höherdimensionaler menschlicher Eigenschaften und damit als geistig existent, obwohl materiell nicht in Erscheinung tretend und nicht messbar.

Ich erkannte – zuerst nur abstrakt, aber im Laufe der Zeit immer konkreter -, dass mein Ego bloß die Konsequenz der Identifikation mit meiner reduzierten 4-d- Erscheinung ist, und damit einer schweren Täuschung unterliegt. Ich erkannte, dass meine wahre Existenz all diese wissenschaftlich geleugneten Qualitäten aufweist: Ich bin ein bewusstes Lebewesen mit freiem Willen und der Fähigkeit, in eine Zukunft gerichtete Absichten und Pläne konstruieren zu können! Mit diesem Schritt war ich aus dem universitären Betrieb heraus: Persona non grata.

Mein hohes raumzeitloses multidimensionales Selbst lebt, obwohl es für meinen 4-d- Leib unsichtbar ist. Dieses höhere Selbst konstruiert und steuert unsichtbar die Wege des 4-d- Avatars. Es ist nicht in meinem Leib, nicht im materiellen Gehirn, sondern die Umgebung des gesamten materiellen Kosmos, soweit er mir zugänglich ist. Meine Geistseele ist raumzeitlich unbegrenzt und ist mit allen anderen Geistseelen verbunden, und auf ganz besondere Weise mit allen Geistseelen, die ähnlich wie meine (fraktal) strukturiert sind. Was Menschen, die keine Wahrnehmung ihrer Höheren Selbste haben, als Zufall erleben, erlebe ich als höhere Absicht, als Wille meines Höheren Selbstes.

Ich als höheres Selbst bin nicht der Zeit unterworfen, da dieses die Zeit – gleichwie den Raum – konstruiert. Das Ich meines höheren Selbstes ist unsterblich, besser: ewig, denn es lebt nicht Jahrmillionen, sondern zeitlos im ewigen Jetzt. Allerdings kann die Geistseele, die ich mir als Kugel vorstelle, in ihren Konstruktionen, zB Träumen, virtuelle Zeitlinien konstruieren und wieder auflösen. Die gestaltlose Geistseele gestaltet sich einen (räumlichen, aber nichtzeitlichen) Astralleib, den Formgeber des materiellen Leibes, der nach der Zeugung (raumzeitlich) in die Gestalt des Astralleibes hineinwächst. Der Astralleib bestimmt die Organisation der Zellen des materiellen Avatars, nicht die „Gene“.

Mit dem Astralleib ist man von der Raumzeit unabhängig und kann mit ihm ohne Technik im Weltall reisen: Der Sternenleib kann zu den Sternen reisen, mit und ohne Raumschiffe, je nachdem er sich diese Reisen wünscht. Außerkörperliche Erfahrungen und Nahtoderfahrungen sind sogar wissenschaftlich (empirisch) bewiesen, auch wenn die >Herren der Welt< diese Fähigkeiten bekämpfen. Sie brauchen noch viele Sklaven für ihr materialistisches Gefängnis, bis die KI- Robotik endlich weit genug fortgeschritten ist.

Das hohe Selbst lebt mit anderen Wesen in Welten, die für die materielle Welt unsichtbar sind. Trotzdem wird die materielle Welt aus den höheren Welten heraus über die „Schnittstellen“ des sog. „Zufalls“ gesteuert. Die hohen Selbste sind weltlich individuell, weltlich nicht kollektiv, jedoch geistig kollektiv: verbunden mit ähnlichen Bewusstseinen, weniger verbunden mit fremdartigen Bewusstseinen.

Der Materialismus, bzw. die Klassische, Newtonsche Physik kennt vom Licht nur den materiellen Aspekt, also Licht als Korpuskel, als Fotonen. Da aber die Licht(geschwindigkeit) (c = 300.000 km/sec) ausschließlich in Bezug zu einem bewussten Beobachter (s.o.: Beobachterposition!) existiert,  ist es eine Brücke vom Materialismus zum geistigen Universum, in welchem Licht immer „Welle“, besser: Feld, ist. Das lebendige Bewusstsein kann das Lichtwellenfeld zum raumzeitlichen Korpuskel kollabieren lassen: Manifestation von Materie nach der Vorstellung des bewussten Geistes, also der „astralkörperbeleibten Seele“. Magie.

Für mich ist nicht mehr die lineare Welt aus Ursache und Wirkung (Kausalität) maßgeblich, sondern die Welt aus bewussten Energiefeldern, die miteinander in Resonanz treten können, interagieren und kollektive Erscheinungswelten generieren. Man muss die Sache jedoch wirklich verstehen! Die nötige Energie entsteht aus der Bereinigung geistiger Widersprüche durch Wahrhaftigkeit.

Ein Beispiel für den Unterschied einer rationalen kausalen und einer „Resonanz“- Denkweise: Ein kausal denkender Kriminologe sucht in einer Stadt, in der die Kriminalität zunimmt, nach kriminellen Personen, die er aus dem Verkehr ziehen will. Der Rest der Stadt bleibt unberücksichtigt. Ein Resonanz/Dissonanz- Felder  wahrnehmender Kriminologe weiß, dass das Resonanzsystem der Bewusstseinsfelder der Stadtbewohner gestört ist und zunehmend Dissonanzen entstehen, die sich schließlich in der materiellen Welt als Kriminalität manifestieren.  Die „Feldstörung“ (Kriminalität) sucht sich dann Opfer unter den Menschen, die dann die kriminellen Handlungen ausführen. Bei dieser Betrachtungsweise muss nicht nur der Kriminelle in den Blick genommen werden, sondern die ganze Stadt, deren „Immunsystem“ gestört ist. Kriminalität ist wie eine Krankheit. Sie kann nicht erfolgreich an den konkreten Symptomen geheilt werden, sondern muss als Ganzes gesehen werden und das Feld harmonisiert werden.

Nachtrag 15.2.: Allein die Tatsache, dass wir etwas sehen, beweist, dass unser Bewusstsein außerhalb der 4-d- Welt lebt, und zwar  mit eigenständigem von meinem Ego- Bewusstsein unterschiedenen Bewusstsein, denn in einer reinen physikalischen Welt würden die Sinnesdaten unmittelbar im Gehirn verarbeitet und in Handlungen umgesetzt werden, also völlig ohne zusätzliche Betrachtung der Sinnesdaten! Dass ich die Außenwelt mittelbar sehe und nicht unmittelbar, beweist die Existenz eines Astralleibes.

Mein Körper- Ego kann keine eigenen spirituellen Erkenntnisse gewinnen. Er kann ausschließlich von seinem spirituellen hohen Selbst informiert werden, indem die höherdimensionale Philosophie in eine niederdimensionale heruntergebrochen wird, sodass sie die Ratio des Ego- Bewusstseins verstehen kann. Ich werde von meinem hohen Selbst inspiriert.

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*“4-d“: 4 Dimensionen: 3 Raum- und eine Zeitdimension

**Im Materialismus gibt es ja keine wissenden Subjekte. Wissen ist an Bewusstsein gebunden, und die Naturwissenschaft leugnet die Existenz von Bewusstsein. Selbstverständlich reden Wissenschaftler von Wissen, von Theorien usw., aber damit haben sie ihre Methodik bereits (stillschweigend, unbewusst?) verlassen.

in Arbeit