Hans-Joachim Heyer

Objektivierung der Welt

Dieser Aufsatz soll einen bisher fehlenden Stein meiner Philosophie hinzufügen. Es soll die Frage beantworten, wie die materielle Welt in meiner Sehrinde mit den Welten in den Sehrinden aller anderen bewussten Wesen (Menschen, Tiere) zusammenhängt, sodass eine kollektive Illusion einer einzigen Außenwelt entsteht.

Gesichert ist die Erkenntnis, dass es die materialistisch/physikalistische Raumzeit, die gewohnte feste Materie und die Materiebewegungen in der Raumzeit ausschließlich in den Sehrinden bewusster Lebewesen gibt. Als ebenso sicher muss ich annehmen, dass ich die Erscheinungswelt perspektivisch sehe mit dem Punkt zwischen meinen Augen als Ausgangspunkt der Perspektive und dem Horizont als Endlinie. Den Himmel sehe ich als halbkugelförmige „Käseglocke“ auf der rundlichen Horizontlinie aufliegend.

Das genau ist meine Erscheinungswelt. Wenn ich eine Wanderung unternehme, wandert die Käseglocke mit; mit der Verschiebung des perspektivischen Fluchtpunktes verschiebt sich auch der Horizont und ich gewinne den Eindruck der Fortbewegung.

Mein Verstand sagt mir, dass der Weltbereich, der beim Wandern hinter mir aus dem Bereich der Käseglocke verschwindet, genau so bleibt, als wäre er immer noch in der Glocke. Das, genau das, ist falsch!

Alles innerhalb der Käseglocke ist meine dreidimensionale Erscheinungswelt; alles außerhalb ist, da nicht wahrgenommen, multidimensional ohne Raum, ohne Zeit, ohne Materie, ohne Bewegung in der Zeit! Das bestätigt auch die Quantenphysik! Die 3-d-Welt „entsteht“ erst aus dem Multiversum, indem ein bewusstes Wesen seine Aufmerksamkeit auf einen „Bereich“ der Quantenrealität richtet.

Ein anderer Mensch geht in seiner Käseglocke wie ich spazieren. Da er sich außerhalb meiner Käseglocke befindet, ist er für mich eine formlose Geistseele, aber für ihn selbst ist er natürlich ein Mensch mit materiellem Leib. Treffen wir uns nun bei unseren Wanderungen, erscheint der Andere mir in dem Augenblick, in dem er meine Käseglocke betritt, als materieller Leib. Und wenn wir uns unterhalten, können wir uns gegenseitig bestätigen, dass die Welt auch dann, wenn wir sie nicht anschauen, materiell sei. Aber es stimmt nicht, auch wenn die Philosophieprofessoren an der Mainzer Universität selbiges behaupteten. Sie sind halt Materialisten, die glauben, reale Welt und Erscheinungswelt seien fast deckungsgleich.

Die reale Welt, aus der die Käseglocken-Erscheinungswelten werden, wenn wir sie durchwandern, sieht in Wahrheit so aus: Sie ist nicht dreidimensional plus der gleichförmig fließenden Zeit und sie ist nicht materiell. Sie ist vielmehr raumlos, zeitlos, beliebigdimensional; sie ist Geist vom bewussten Wesen „Erde“. Sie unterscheidet sich von der Erscheinungswelt wie eine Computersoftware vom Bild auf dem Monitor, das diese Software dorthin projiziert.

Interessant ist nun, dass die reale, also unmanifestierte beliebigdimensionale geistige Welt nicht nur außerhalb meiner Käseglocke ist, sondern auch innerhalb – nur eben unsichtbar ist.  Die reale Welt ist Geist, und meine Seele, mein Bewusstsein, ist Teil dieser realen Welt. In der raumzeitlichen Selbstbetrachtung meiner Geistseele befindet sich mein Bewusstsein (Beiwusstsein) neben, also bei dem perspektivischen Fluchtpunkt hinter den Augen: bei dem materiellen Wissen. (vgl. mit Johannes 1,2: „Dasselbige (Wort, Gott) war im Anfang bei Gott.“ Beende ich meine Aufmerksamkeit, zB durch das Einschlafen, treten sofort die höheren Dimensionen innerhalb der „Käseglocke“ in Wirksamkeit.

Mit Hilfe unserer eigenen Lebensphilosophie, unseres Beiwusstseins, können wir uns die Welt unter unsrer Käseglocke anreichern durch „Bestandteile“ der bebiebigdimensionalen realen Welt. Wir brauchen hierzu „bloß“ unseren perspektivierenden Fluchtpunkt ein wenig erweitern, unser EGO etwas weniger zentrieren – wie beim Einschlafen, wenn sich die Käseglocke auflöst und wir unmittelbar in anderen Welten, Traumwelten, sind.

Da ich aufgrund meiner persönlichen Philosophie von der realen, unmanifestierten Welt, weiß, und da ich weiß, dass dort meine wahre Geistseele ist, und dass dort höhere Wesen leben und sich auch die Seelen der Verstorbenen aufhalten, sowie die Akashachronik besucht werden kann, in der alle Informationen zu finden sind, – warum soll ich dieses Wissen nicht nutzen? Ich habe sogar den Heiligen Ort gefunden, in welchem all dies geistige Leben stattfindet, habe den Ort gefunden, in dem Jesus wohnt, und dieser Ort ist – unmanifestiert – im Zentrum meiner Seele, mitten in meinem Bewusstsein: in mir!

Und dieser Ort ist auch in deinem Bewusstsein, nicht einen Millimeter von meinem Heiligen Ort entfernt, selbst wenn du in Australien bist. Getrennt sind wir nur durch falsche Informationen, durch Dissonanzen, Sünden, aber verbunden, ja eins, (aber weiterhin mit zwei Egos) sind wir durch Resonanz, wenn wir ähnliche Lebensphilosophien haben. Wir leben gemeinsam an diesem Ort, wenn wir unsere Inkarnationen planen. Dieser Ort ist unsere wahre und ewige Heimat; das Leben unter der Käseglocke ist nur vorübergehend.

Spirituelles Bewusstsein bedeutet nicht wie viele Esoteriker behaupten, dass das Ego aufgelöst sei, sondern dass das Ego transzendiert ist; es bleibt erhalten, aber es herrscht nicht mehr. Unsere Wahrnehmung erweitert sich von der materialistischen Wahrnehmung des Egos zur spirituellen Wahrnehmung des Frommen. Er wird hellsichtig.

Ich habe meine >Schule für Lebenskunst< vor Jahrzehnten gegründet, um Menschen, die ausschließlich ihre Käseglocke kennen, die sie zudem nicht selbst errichtet haben, sondern unter der Anleitung z.T. böswilliger >Herren der Welt<, ins Höherdimensionale, in die höheren Welten, in unsere wahre Heimat, zu begleiten.