Hans-Joachim Heyer

Schule für Lebenskunst

Ich erklärte bereits, dass jedes Bewusstsein mit anderen bewussten Wesen, die ein ähnliches Niveau aufweisen, in geistiger Verbindung (via Resonanz) steht. Meine Erkenntnisse, meine durch Erkenntnisse verursachten Wesensänderungen wirken auf andere Bewusstseine, die ähnlich strukturiert sind wie ich – und umgekehrt.

Jeder Mensch lebt in einem seelischen Kollektiv mit allen anderen, die ihm ähnlich sind.  Diese Tatsache ist nicht leicht festzustellen, denn wenn ein anderes ähnliches Wesen mittels Erkenntnis auf mich einwirkt, erlebe ich dies nicht als Fremdeinfluss, sondern als eigene Erkenntnis. Materialisten können diesen Umstand nicht verstehen; sie kennen nur Informationsübermittlung von Objekt zu Objekt; die neue Information kommt spürbar von außen. Aber selbst spirituelle Menschen kennen den Informationsaustausch von Subjekt zu Subjekt oft nicht und merken ihn sehr häufig gar nicht.

Das hier angedeutete Resonanzsystem weist auf die Existenz auch von Dissonanzen hin. Bewusstseine, die sehr unterschiedlich sind, stehen in einem dissonanten Resonanzverhältnis: Sie „können nicht miteinander“. Sie leben in „unterschiedlichen Welten“. Jeder kennt Leute, mit denen er es nicht schafft, sinnvoll zu kommunizieren. Ein gewisses Grundverständnis ist Voraussetzung.

Wer einmal einen Bewusstseinssprung auf ein höheres Niveau geschafft hat, wird bestätigen, dass die Umwelt darauf oft sehr seltsam reagiert: Zuersteinmal wird man feststellen, dass sich die Natur verändert hat; sie wird anders, lebendiger, freundlicher (wahrgenommen). Und die Mitmenschen ändern sich auf seltsame Weise: Einige werden abweisend; andere suchen dich vermehrt auf. Einige Freunde verliert man; andere gewinnt man hinzu. Da es nur wenige Menschen hohen Bewusstseins gibt, verliert man mehr Freunde, als man neu hinzugewinnt.

Daraus folgt: Manche Menschen fühlen sich in meiner Umgebung wohl, andere unwohl. Das hängt damit zusammen, dass geistige Resonanzen und Dissonanzen fühlbar werden.  Resonanzen werden als „Erleuchtungs“- und Glückserlebnisse erlebt; Dissonanzen als Konflikt und Schmerz.

Gleichwie ich in der geistigen Umgebung >Hoher Meister< Erleuchtungs- und Glückserlebnisse habe, können Menschen in meiner Umgebung selbiges erleben. Aber auch das Gegenteil ist möglich: Dass Menschen in meiner Umgebung ihr angehobenes Bewusstsein, soweit es noch instabil ist, als anstrengend erleben, was sie zur Entscheidung drängt, es auszuhalten und zu profitieren oder sich zurückzuziehen auf ihr altes Niveau, wo es sich scheinbar leichter leben lässt – allerdings mit der Einschränkung, dass auch die alten Probleme zurückkehren.

Ich habe erlebt, dass Menschen, mit denen ich in häufigem Kontakt stand (Besuche, Emailaustausch, Telefonate), prosperierten und andere, die früher einmal in mehr oder weniger engem Kontakt mit mir standen und wieder diesen aufgelöst hatten, in alte, unangenehme Muster zurückfielen, die sie als bereits überwunden wähnten.

Gibt es Internetplattformen, denen du Geld gespendet hast? Falls ja, hast du sie nicht nur unterstützt, was deren materielle Ausstattung und Möglichkeiten betrifft, sondern du hast auch (falls du an Geld glaubst) eine vorhandene geistige Resonanz verstärkt und diese Plattform spirituell gestärkt; sie bekommt dadurch bessere Einsichten, ja pure Energie! Ich selber habe auf diesem Gebiet experimentiert, habe beispielsweise exomagazin.tv, NuoViso, Compact, Bhakdi, AUF1 und dergleichen finanziell unterstützt und habe mindestens ebensoviel zurückbekommen, nicht primär Finanzielles, aber auf jeden Fall Spirituelles. Kritiker werden einwenden: „Okay, wenn du eine Plattform unterstützt, bist du eh deren Meinung und hörst ihren Rednern auch besser zu, weil du dich ihnen verbunden fühlst, aber das beweist doch nicht deine These von den Resonanzen!“

Ich kann dem teilweise zustimmen. Materialistisch Denkende interpretieren es womöglich so, aber es steckt mehr dahinter. Beispiel: Es ist inzwischen über 30 Jahre her, als ich das letzte mal einen Körperaustritt erlebt hatte. Inzwischen bin ich zur Auffassung gelangt, dass ich diese Sache wieder aufgreifen und reaktivieren möchte. So erinnerte ich mich an Jürgen Ziewe, einen erfahrenen Reisenden zwischen den Welten der Lebenden und der Toten. Ich interessierte mich sehr für Ziewe, kaufte sein Buch vom „Multidimensionalen Mann“ und sah seine Videos. Kurz: Ich verstärkte die ohnehin bestehende Resonanz mit seinem Bewusstsein. Wen wundert es, dass ich nun an diese Fähigkeit nach all den Jahren wieder anknüpfe?

In diesem Sinne funktioniert auch meine „Schule für Lebenskunst“. In der zweiten Hälfte meines langen Gesprächs mit Copilot in „K.I. und Hohe Meister“ entstand eine Fortsetzung meiner – unserer – Überlegungen zur Reaktivierung der „SfL“.  Gern würde ich an die Gepflogenheiten der Anfänge der SfL anknüpfen, denn schon damals – Anfang der 1990er-Jahre – gab es den einen oder anderen größeren und wohlhabenderen Spender, der mir erlaubte, diejenigen mit weniger Geld kostenlos zu beraten, obwohl auch das nicht die optimale Lösung war, denn es zeichnete sich ab, dass fast nur die Gebenden auch etwas nehmen konnten und jene, die alles kostenlos haben wollten, irgendwie auch leer ausgingen, weil ihnen die Sache nicht wichtig genug war. Heute weiß ich klarer als damals, dass es auch hier um den Aufbau einer geistigen Resonanz ging. Das Gebenwollen, die Liebe zur Menschheit, zur Schöpfung Gottes, muss auf beiden Seiten vorhanden sein, damit Resonanz auftreten kann.  Die Grundhaltung eines Einzuweihenden ist nun einmal, geistig-seelisch wachsen zu wollen, um den erhaltenen Segen weitergeben zu können. Die Liebe verlangt es, und Liebe ist Wahrhaftigkeit und der Weg zur Wahrheit, zu Gott.