Hans-Joachim Heyer

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Einleitung:

Wissenschaft ist streng geschieden von Philosophie und Theologie. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber heute kennen selbst viele Wissenschaftler nicht die wichtigen Unterschiede. Wären die Unterschiede bekannt, gäbe es nicht so viele sinnlose Diskussionen und Streitereien - Kritik genannt.

Die Wissenschaft ist ein zwischenmenschliches Geschäft. Zum Wissen der Wissenschaft gehört nur das, was ein Mensch beweisbar an andere Menschen weitergeben kann. Es gibt zwei Arten Beweise: vorzeigbare und logische. Logische Beweise funktionieren nur zwischen Menschen, die dieselbe Logik als wahr anerkennen. Wenn alle die Mathematik anerkennen, kann man beweisen, dass 3 x 7 gleich 21 ist. Vorzeigbare Beweise sind Ablesungen an Messgeräten und Anschauungen in der dinglichen Welt. Ich sehe einen Baum, und wenn du ihn auch siehst, habe ich ihn dir sozusagen bewiesen. Diese Art von Beweisen funktioniert nur, wenn man glaubt (für real hält), was man sieht.

Die Philosophie geht darüber hinaus, denn sie besagt, dass das, was man sieht, längst nicht real, sondern Erscheinung bzw. Interpretation, sei. Erscheinung für wen? - Das Subjekt, der Wahrnehmende, kommt ins Spiel. Die Wissenschaft sagt, die Dinge seien auch dann vorhanden, wenn niemand hinschaue. Diesen Glauben nennt man "Objektivierung". Der Philosoph geht über die Wissenschaft hinaus, denn er berücksichtigt den Wahrnehmungsprozess, was die Wissenschaft definitiv NICHT tut. So kann die Wissenschaft NICHT erkennen, dass Raum und Zeit, sowie Materie und Energie, nicht Basis des Universums sind, sondern Interpretationen. Das materielle Universum ist in der "Sehrinde" (besser: Geistseele) des Menschen. Dieses Wissen muss ein Wissenschaftler ignorieren, sonst kann er kein Wissenschaftler sein.

Der Philosoph kann (im Prinzip) verstehen - und damit arbeiten - dass die Außenwelt ein Produkt seines Gehirnes und damit abhängig von seiner Bildung und seinem Wissen ist. Raum, Zeit, Materie und Energie sind Hirnprodukte, die Physik (Wissenschaft) erst ermöglichen. Der Philosoph erkennt einen Zusammenhang von Physik und Physiker. Der Physiker ist kein Produkt der Physik, sndern die Physik ist ein Produkt des Physikers. WER aber ist dann der Physiker? - Es gibt Philosophen, die erkennen, dass der Physiker nicht materiell sein kann, wenn die Materie ein Produkt des Physikers ist. Er kann erkennen, dass der Physiker -. und mit ihm alle Menschen - primär aus Geist bestehende Seelen sein müssen. Ungefähr hier endet die Welt der Philosophen und beginnt die Welt der Theologie, bez. des Juden- und Christentums (die anderen Religionen lasse ich bewusst außen vor).

Theologen gehen über Philosophie und erst recht über Wissenschaft hinaus. Im Unterschied zu den Philosophen erkennt der Theologe, dass es nur EINE Geistseele gibt, und diese ist sich ihrer selbst bewusst. die Philosophie tut den Schritt vom Geist zum bewussten, lebendigen Gott NICHT. Der Philosoph stellt sich selbst ins Zentrum; der THeologe erkennt, dass Gott das Zentrum ist - und noch mehr: nämlich alles. Und Gott erschuf das Universum.

Zurück zur Wissenschaft: Es gibt die >Angewandte oder Experimentelle Wissenschaft<. Sie bewegt sich im Beweisbaren und im Technischen. Wenn ich ein Auto baue, und dieses Auto funktioniert, kann das niemand abstreiten. Es ist bewiesen. Ich kann die Wissenschaft kritisieren, aber niemals, dass Autos, Flugzeuge und Computer funktionieren.

Ganz snders sieht es bei den >Historischen Wissenschaften< aus. Hierzu gehören alle Entstehungstheorien des Universums, zB die Urknalltheorie, Entstehungs- und Entwicklungstheorien des Lebens: Evolutionstheorie, sowie Erdgeschichte, Archäölogie und menschliche Geschichte. Diese Theorien sind NICHT wissenschaftlich, obwohl die Wissenschaft sie für sich beansprucht. Die Historischen Wissenschaften sind NICHT beweisbar. Allerdings sind die Voraussetzungen der Hostorischen Wissenschaft dieselben wie die der Exakten (Experimentellen) Wissenschaft: dass nicht Geist, sondern Physik die Basis sei.

Wissenschaft ist ein spannendes Gebiet, aber man sollte sich darüber im Klaren sein: WENN es Geist gibt, ist alle Wissenschaft falsch! Ich habe philosophisch und theologisch erkannt, dass sie falsch IST! Trotzdem hat sie ihre Daseinsberechtigung! Sie SCHAFFT nämlich Wissen! Die Wissenschaft erforscht nicht eine gegebene Welt, sondern sie erschafft die Welt, die sie zu erforschen vorgibt. DAS allerdings wissen nur die Wenigsten: die >Herren der Welt<!

Für dieses Erschaffen der Welt sind zwei Richtungen möglich: 1. Der menschliche Versuch, die Welt umzuschaffen. Diese Versuche schlugen alle fehl! 2. Die Zusammenarbeit mit der Höhsten Intelligenz des Universums, mit Gott, dem Schöpfer des Universums. Diese Versuche sind erfolgreich, wenn man Gott die Führung überlässt.


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